E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/25
Liebe Listenleser*innen,
wir starten die Woche mit einem Newsletter voll mit neuen
Veranstaltungshinweisen aus unserem _SENSA _Projekt.
Im September geht unsere Dolmetschenden Schulung zu besonderen
Schutzbedarfen in eine neue Runde. Auch gibt es eine weitere
Aufbaufortbildung - dieses Mal zum Thema Unbegleitet und Minderjährig
als besonderer Schutzbedarf im Asylverfahren.
Die GEAS Reform ist seit nunmehr fast zwei Monaten in Kraft getreten
und wird uns auch in Zukunft beschäftigen - wir freuen uns daher
besonders das Save the Date zu unserer Online Schulungsreihe Die
GEAS-Reform in der Praxis - Auswirkungen auf Schutzsuchende und die
Beratungsarbeit veröffentlichen zu dürfen. Merken Sie sich die Daten
gerne bereits vor, Anmeldungen sind ab Anfang August möglich.
Herzliche Grüße,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[GEAS/besondere Schutzbedarfe]
SAVE THE DATE: DIE GEAS-REFORM IN DER PRAXIS - AUSWIRKUNGEN AUF
SCHUTZSUCHENDE UND DIE BERATUNGSPRAXIS
Online-Schulungsreihe
27.August/ 10./23./30.September 2026, 09:00 - 12:00 Uhr, SENSA, Online
Seit dem 12. Juni ist die Reform des Gemeinsamen Europäische Asylsystem
(GEAS) in Kraft. Die insgesamt 11 Gesetzgebungsakte bringen umfassende
Änderungen im Asyl- und Migrationsrecht mit sich, die sich unmittelbar
auf die Beratungsarbeit auswirken.
Mit einer 4-teiligen Online-Schulungsreihe möchten wir nach den ersten
Wochen seit dem Inkrafttreten die konkreten Auswirkungen auf
Schutzsuchende und die praktischen Änderungen für die tägliche Arbeit
vor Ort in Sachsen-Anhalt und Thüringen beleuchten.
Bei jedem Termin sollen im ersten Teil Inputs von Fachexpert*innen
einen kompakten, praxisnahen Überblick vermitteln. Im zweiten Teil soll
es Zeit für Austausch zu Fragen, Fallbeispielen und Erfahrungen aus der
Beratungsarbeit geben.
Themen sind:
* Änderungen beim Asylverfahren (27.August)
* Änderungen bei der Aufnahme (10.September)
* Aspekte zur Aufnahme (23.September)
* Screening- und Vulnerabilitätsprüfung und Berücksichtigung
besonderer Schutzbedarfe (30.September)
Die Teilnahme ist an der gesamten Fortbildungsreihe sowie an einzelnen
Modulen möglich.
Anmeldungen sind ab der ersten August Woche möglich.
Weitere Informationen [1]
[Kinder&Jugendliche]
AUFBAUFORTBILDUNG: UNBEGLEITET UND MINDERJÄHRIG ALS BESONDERER
SCHUTZBEDARF IM ASYLVERFAHREN
09. September 2026, 09:00 - 17:00 Uhr, SENSA, Halle
Im Rahmen unseres Projekts SENSA - Sensibilisierung zu besonderen
Schutzbedarfen von asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und
Thüringen laden wir Sie herzlich ein, an unserer nächsten (und letzten)
Fortbildung aus unserer Reihe „Besondere Schutzbedarfe im Asylverfahren"
teilzunehmen. Das Thema sind diesmal unbegleitete Minderjährige (UM).
Inhalte sind:
* Die wichtigsten Änderungen durch die GEAS Reform
* Alterfeststellung
* das neue Screeningverfahren
* Rechtliche Vertretung: Rolle und Verantwortung der Vormunde
* Verfahrensänderung bei UM: Beschleunigte Verfahren, sichere
Herkunftsländer
* asylrechtliche Bewertung auf aktuelle Hauptherkunftsländer von UM
* Familiennachzug
Weitere Informationen und Anmeldung [2]
[Allgemein]
SCHULUNG FÜR SPRACHMITTELNDE: ASYLVERFAHREN UND BESONDERE SCHUTZBEDARFE
25.September 2026, 08:30 - 12:30 Uhr, SENSA, Online
Im Rahmen unseres Projekts SENSA - Sensibilisierung zu besonderen
Schutzbedarfen von asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und
Thüringen freuen wir uns, eine spezielle Schulung für Sprachmittelnde im
Asylverfahren anzubieten. Diese Schulung richtet sich an
Dolmetscher*innen und Sprachmittelnde, die mit besonders
schutzbedürftigen Personen, wie traumatisierten oder vulnerablen
Asylsuchenden, arbeiten. Ziel der Schulung ist es, die Teilnehmenden
umfassend für die besonderen Bedürfnisse dieser Personengruppe zu
sensibilisieren.
Inhalte der Schulung:
* Besonderheiten schutzbedürftiger Zielgruppen: Was macht diese
Zielgruppe besonders schutzbedürftig?
* Trauma im Gespräch: Wie kann sich Trauma im Gespräch zeigen? Analyse
von Praxisbeispielen.
* Sprachliche Besonderheiten in der Kommunikation mit
schutzbedürftigen Menschen.
* Vertrauensbasis schaffen: Wie kann man eine Vertrauensbasis zu
Klient*innen im Dolmetschgespräch aufbauen?
* Empathie und professionelle Distanz: Wie wahrt man professionelle
Distanz, ohne das Einfühlungsvermögen zu verlieren?
* Selbstfürsorge für Sprachmittelnde
* Umgang mit Überforderung: Strategien, um mit emotionaler Belastung
und Überforderung umzugehen
* Dolmetschen bei belastenden Gesprächen: Welche Dolmetschtechniken
helfen, sich selbst zu schützen? Hier lernen die Teilnehmenden, wie sie
durch Pausen und Abgrenzungen ihre mentale Gesundheit schützen können
Weitere Informationen und Anmeldung [3]
Austragen [4] | Verwalte dein Abonnement [5]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [7] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [8] | Datenschutz [9]
Links:
------
[1] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/2026/07/schulung-geas-reform/
[2]
https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/2026/07/fortbildung-um-als-besonderer-sc…
[3]
https://www.fluechtlingsrat-thr.de/aktuelles/fortbildungen/schulung-f%C3%BC…
[4]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[5] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[6] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[7] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[8] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[9] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/24
Liebe Listenleser*innen,
diese Woche freuen wir uns auf zwei spannende Publikationen zum Thema
Gewaltschutz und Flucht hinweisen zu dürfen. Zudem gibt es eine neue
Publikation von Save the Children und dem Paritätischen Gesamtverband
zur Kindheit im AsylbLG. Das allamierende Resumee: Geflüchtete Kinder
werden in Deutschland massiv benachteiligt. Mehr dazu finden Sie unter
Veröffentlichungen.
Herzliche Grüße,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Gewaltschutz]
GEWALTSITUATIONEN PROFESSIONELL BEGEGNEN - DEESKALATION, INTERVENTION
UND SELBSTFÜRSORGE FÜR FACHKRÄFTE
26.August 2026, 09:00 - 13:00 Uhr, DeBUG 2.0, Online
Die Online-Schulung findet im Rahmen des Projekts „Dezentrale
Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften
für geflüchtete Menschen 2.0" (DeBUG 2.0) statt.
Gewaltsituationen im sozialen und pädagogischen Arbeitsfeld stellen
Fachkräfte vor komplexe fachliche und emotionale Herausforderungen.
Insbesondere im Kontext von Flucht und Migration erfordern Gewalt in
Paarbeziehungen sowie Kindeswohlgefährdung ein hohes Maß an
Handlungssicherheit, Sensibilität und professioneller Haltung.
Dieses Seminar vermittelt praxisnahe Kenntnisse und
Handlungskompetenzen zur Deeskalation und Intervention in akuten und
latenten Gewaltsituationen (in Paarbeziehungen). Die Teilnehmenden
lernen, Dynamiken von Gewalt in Paarbeziehungen und Gewaltsituationen
frühzeitig zu erkennen, Risiken einzuschätzen und angemessen zu
intervenieren - unter besonderer Berücksichtigung des Kinderschutzes.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der eigenen psychischen Gesundheit
im Umgang mit belastenden Situationen. Fachkräfte sind häufig mit
traumatischen Inhalten konfrontiert, die zu Sekundärtraumatisierung
führen können. Das Seminar bietet daher konkrete Strategien zur
Selbstfürsorge, zur Stabilisierung im Arbeitsalltag sowie zur
langfristigen Prävention von Überlastung.
Weitere Informationen und Anmeldung [1]
[Gewaltschutz/Kinder&Jugendliche]
HÄUSLICHE GEWALT UND KINDER ALS MITBETROFFENE IM KONTEXT VON FLUCHT UND
MIGRATION
02.September 2026, 09:00 - 13:00 Uhr, DeBUG 2.0, Online
Die Online-Schulung findet im Rahmen des Projekts „Dezentrale
Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften
für geflüchtete Menschen 2.0" (DeBUG 2.0) statt.
Häusliche Gewalt betrifft nicht nur direkt betroffene Personen,
sondern wirkt sich immer auch auf Kinder aus - selbst dann, wenn sie
„nur" Zeug*innen der Gewalt sind. Im Kontext von Flucht und Migration
verschärfen sich die Herausforderungen häufig durch unsichere
Lebensbedingungen, sprachliche Barrieren, rechtliche Abhängigkeiten und
kulturelle Unterschiede im Umgang mit Gewalt.
Dieses Seminar beleuchtet die besonderen Dynamiken häuslicher Gewalt in
Familien mit Flucht- und Migrationserfahrungen und rückt Kinder als
eigenständige Mitbetroffene in den Fokus. Neben einem Überblick über
Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen werden auch Schutzfaktoren sowie
Handlungsmöglichkeiten für Fachkräfte erarbeitet.
Weitere Informationen und Anmeldung [2]
VERÖFFENTLICHUNGEN
[Kinder/Jugendliche]
KINDHEIT IM SONDERSYSTEM. PRAXIS-EINBLICKE IN DIE SOZIALE LAGE VON
KINDERN IM ASYLBLG
Eine Publikation von Save the Children und dem Paritätischen
Gesamtverband
Das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) ist regelmäßig Teil der
politischen Debatte. Meist geht es um Kürzungen und Abschreckung, kaum
jedoch um die Situation der Leistungsbezieher*innen selbst. Besonders
selten wird auf die Lebenssituation von Kindern im AsylbLG-Bezug
eingegangen. Anhand einer Umfrage unter knapp 450 Beratungsfachkräften
haben der Paritätische Gesamtverband und Save the Children versucht,
diese Lücke zu schließen. Die zahlreichen und detaillierten
Rückmeldungen zeigen zahlreiche, teils dramatische negative Auswirkungen
des AsylbLG auf Kinder.
Die Umfrage zeigt deutlich und umfassend, wie die rund 100.000 Kinder
im Grundleistungsbezug des AsylbLG strukturell in ihrer Teilhabe
eingeschränkt werden. In diesem Sondersystem erhalten sie Leistungen,
die deutlich unterhalb des Existenzminimums liegen, wobei vulnerable
Gruppen wie Neugeborene, Kinder mit Behinderungen oder chronischen
Erkrankungen oder psychisch belastete Kinder besonders benachteiligt
werden.
Die sich daraus ergebenden Forderungen von Safe the Children und dem
Paritätischen Gesamtverband:
Die Forderungen von Save the Children und dem Paritätischen
Gesamtverband:
* Der Gesetzgeber muss Leistungskürzungen und -ausschlüsse für
Familien mit minderjährigen Kindern ausnahmslos ausschließen. Sie
bringen Kinder und Familien in existenzielle Not.
* Behörden müssen die Versorgung Neugeborener immer vorrangig
sicherstellen, auch wenn Geburtsurkunden fehlen. Ihre Mitarbeitenden
brauchen dafür Schulungen. Die Versorgung Neugeborener muss Vorrang
haben.
* Der Gesetzgeber muss prüfen, ob die statistisch ermittelten
Regelsätze im AsylbLG eine gesunde und bedarfsgerechte Ernährung von
Kindern überhaupt ermöglichen.
* Im SGB V sowie im AsylbLG sollte der Gesetzgeber dringend einen
Rechtsanspruch auf Dolmetscher verankern. Sprachbarrieren gefährden den
Erfolg jeder medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlung.
* Für Familien mit Kindern muss der Gesetzgeber Bezahlkarten
abschaffen. Sie bedeuten für Kinder Stigmatisierung, Scham und noch
größere Armut.
Zur Publikation [3]
Austragen [4] | Verwalte dein Abonnement [5]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [7] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [8] | Datenschutz [9]
Links:
------
[1] https://eveeno.com/220294160
[2] https://eveeno.com/271879624
[3]
https://www.savethechildren.de/fileadmin/user_upload/Downloads_Dokumente/Ad…
[4]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[5] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[6] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[7] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[8] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[9] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/23
Liebe Listenleser*innen,
mit dem heutigen Newsletter wünschen wir Ihnen einen guten Start in
die neue Woche.
Sie finden im Newsletter eine Einladung zum BNS-Fachtag (_Berliner
Netzwerk für besonders schutzbedürftige geflüchtete Mensche). _der einen
Blick auf die Versorgung vulnerabler Gruppen im Asylverfahren wirft.
Auch hat Handicap International neue, hilfreiche Factsheets entwickelt
zur Situation von Menschen mit Behinderung in Afghanistan und Syrien.
Herzliche Grüße,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Allgemein]
BNS-FACHTAG: ZWISCHEN RESTRIKTION UND MÖGLICHKEITEN
Besondere Schutzbedürftigkeit und die Berlin Wahl
08.September 2026, 09:00 - 17:00 Uhr, BNS Netzwerk, Berlin
Nur wenige Wochen vor der Berliner Wahl richten wir mit der Fachtag
„Zwischen Restriktionen und Möglichkeiten - Besondere
Schutzbedürftigkeit und die Berlin-Wahl" der _Berliner Netzwerk für
besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen _den Blick auf die
Situation besonders schutzbedürftiger geflüchteter Menschen. Diese hat
sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert: Restriktive
Entwicklungen auf Bundes- und EU-Ebene - insbesondere durch die im Juni
in Kraft tretende GEAS-Reform - schränken den Zugang zu Schutz weiter
ein. Asylschnellverfahren unter haftähnlichen Bedingungen,
Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und mögliche Leistungsausschlüsse
sind zentrale Bestandteile.
Die Wahl am 20.09. ist daher richtungsweisend: Wird Berlin weiterhin
auf Groß- und Notunterkünfte setzen oder den Zugang zu Wohnraum stärken?
Werden bestehende Handlungsspielräume im Sinne von Schutzsuchenden
genutzt? Ziel der Tagung ist es, Fachkräfte zusammenzubringen, um
Problemlagen zu analysieren und konkrete Handlungsspielräume zu
identifizieren - als Auftakt für eine gemeinsame Vision eines gerechten,
sozialen und inklusiven Berlins nach der Wahl.
Wann: Dienstag, 08.09.2026, von 9-17 Uhr
Wo: Refugio Berlin (Lenaustr. 3-4, 12047 Berlin)
Das detaillierte Programm finden Sie als PDF auf dem rechten
Website-Reiter unter "Infos".
Eingeladen sind Fachkräfte aus Beratung und Unterbringung,
Vertreter:innen von Migrant:innenselbstorganisationen,
Wissenschaftler:innen und Mitarbeitende der Berliner Verwaltung.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Informationen und Anmeldung [1]
[Suizidalität/Psyche]
SUIZIDALITÄT AUS TRANSKULTURELLER PERSPEKTIVE
11.September 2026, 10:00 - 16:00 Uhr, NTFN Psychosoziale Zentren gGmbH,
Hannover
Die Tagung gibt einen Einblick in den aktuellen Stand der
Suizidforschung und richtet sich an sozialpädagogische und
psychotherapeutische Fachkräfte, die im Umgang mit (möglicherweise)
suizidalen Klient*innen stehen.
Zu den Referent*innen gehören u.a. Maria Sundvall (Psychiaterin,
Karolinska Instuitut / Stockholm), die zu Unterschieden bei der
psychiatrischen Behandlung von geflüchteten und nicht-geflüchteten
Menschen forscht. Diana Kloppenburg (Leitende Oberärztin, KRH
Psychiatrie Wunstorf) wird einen Workshop zu Handlungspfaden bei
Suizidalität geben, Dr. Mechthild Wenk-Ansohn (Psychotherapeutin) und
Daniela Finkelstein (Standortleitung PSZ Hannover, Therapeutin) werden
zur Selbstfürsorge im Umgang mit suizidgefährdeten Klient*innen
sprechen.
Weitere Informationen und Anmeldung [2]
VERÖFFENTLICHUNGEN
[Behinderung]
NEUE HI-LÄNDERINFOS ZU SYRIEN UND AFGHANISTAN
Gerne machen wir auf neue aktuelle Veröffentlichungen von Handicap
International und Humanity&Inclusion aufmerksam, die für asyl- und
aufenthaltsrechtliche Verfahren von Menschen mit Behinderung relevant
sind. Die Dokumente sind auch als PDF verfügbar:
* HI Factsheet: Disability Inclusion in Syria 2026 [3]
* HI: Returning to Syria - Supporting safe and inclusive returns from
Jordan and Lebanon 2026 [4]
* HI Factsheet on Organizations of Persons with Disabilities in
Afghanistan [5]
Alle drei Dokumente enthalten Informationen zur Lebenssituation von
Menschen mit Behinderung in Syrien und Afghanistan und zeigen Barrieren
beim Zugang zu Versorgung, Bildung, Arbeit, (politischer) Teilhabe und
eigenständiger Lebensführung auf.
Sollten Sie Einzelfälle begleiten oder vertreten, in denen Menschen mit
Behinderung aus Syrien oder Afghanistan im nationalen Verfahren eine
vollständige Ablehung ihres Asylantrags erhalten haben, bitten wir Sie,
Sophia Eckert zu kontaktieren
so.eckert(a)hi.org
Austragen [6] | Verwalte dein Abonnement [7]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [8] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [9] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [10] | Datenschutz [11]
Links:
------
[1] https://eveeno.com/BNS_Fachtag_2026
[2] https://ntfn.de/fortbildung/#veranstaltungen
[3]
https://www.hi.org/sn_uploads/fck/HI_Factcheet_Disability_Inclusion_in_Syri…
[4]
https://www.hi.org/sn_uploads/document/HI-POLICY-BRIEF_Returninng-to-Syria_…
[5]
https://www.handicap-international.de/sn_uploads/document/HI-Factsheet-on-O…
[6]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[7] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[8] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[9] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[10] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[11] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/22
Liebe Listenleser*innen,
im heutigen Newsletter gibt es spannende Veranstaltungen zum Thema
Gewaltschutz und ein neues Projekt aus dem Bereich LGBTIQ* und Flucht.
Zudem sind für unsere Einführungsfortbildung zu Asylrechtlichen
Grundlagen noch Plätze frei.
Herzliche Grüße,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Allgemein]
EINFÜHRUNGSFORTBILDUNG: ANFORDERUNG AN DIE ASYLVERFAHRENSBERATUNG UND
IHRE ANWENDUNG AUF DUBLIN- UND ANERKANNTEN-FÄLLE
23.Juli 2026, 09:00 - 13:00 Uhr, SENSA, Online
Fälle von Schutzsuchenden, die sich im Dublin-Verfahren befinden oder
denen bereits Schutz in einem anderen europäischen Staat zuerkannt wurde
(sog. Anerkannte) gehören zu den komplexesten Konstellationen in der
Asylverfahrensberatung. Sie stellen besondere Anforderungen an die
fachliche Qualifikation der Beratenden und erfordern fundiertes Wissen
über Zuständigkeitsregelungen und Zulässigkeitsprüfungen sowie die
Rechte der Betroffenen.
Die Fortbildung beschäftigt sich mit den Fragen:
* Was sind die rechtlichen und fachlichen Anforderungen an eine
qualifizierte, unabhängige Asylverfahrensberatung und wie gestaltet sich
der Zugang zu Rechtsberatung nach der GEAS-Reform?
* Grundlagen der Zuständigkeitsprüfung: Wie funktioniert die
Dublin-Verordnung und welche Änderungen ergeben sich durch die
GEAS-Reform?
* Grundlagen zu sog. Anerkannten-Fällen: Was gilt rechtlich für
Personen, die bereits in einem anderen EU-Staat Schutz erhalten haben?
* Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen der Asylverfahrensberatung
und wann ist die Einbeziehung anwaltlicher Unterstützung erforderlich?
Weitere Informationen und Anmeldung [1]
[Menschenhandel]
MENSCHENHANDEL IM KONTEXT VON FLUCHT
Erkennen, Verstehen und Handeln
29.Juli 2026, 09:30 - 12:30 Uhr, DeBUG 2.0, Online
Die Fortbildung findet im Rahmen des Projektes "Dezentrale Beratungs-
und Unterstützungstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für
geflüchtete Menschen 2.0" (DeBUG 2.0) statt.
Menschenhandel ist ein in der Öffentlichkeit wenig bekanntes Phänomen,
welches jedoch alltäglich auch in Deutschland stattfindet. Die
Hintergründe und Geschichten der von Menschenhandel und Ausbeutung
betroffenen Personen sind sehr unterschiedlich - das "typische Opfer von
Menschenhandel" gibt es nicht.
In Deutschland haben Betroffene besondere Schutzrechte. Diese greifen
jedoch nur, wenn sie als solche erkannt werden. Erst dann können
Betroffene bei der Wahrnehmung ihrer Ansprüche und der Entwicklung neuer
Perspektiven unterstützt werden. Menschen auf der Flucht sind von
Menschenhandel und der Ausnutzung ihrer Vulnerabilität in besonderem
Maße bedroht. Zudem bestehen spezifische rechtliche Regelungen und
Unterstützungsangebote für Personen, die sich im Asylverfahren befinden
und von Menschenhandel betroffen sind oder waren.
Um hierzu beizutragen, richtet sich diese spezialisierte Fortbildung an
Mitarbeitende, die mit Menschen im Asylverfahren bzw. im Kontext der
Unterbringung arbeiten und alle Interessierten, die entsprechende
Unterstützungskompetenzen erwerben möchten.
Weitere Informationen und Anmeldung [2]
[Gewaltschutz]
FACHTAG: GEWALTSCHUTZ UNTER DRUCK? PRAXISREALITÄTEN UND
HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN IM SPANNUNGSFELD ZWISCHEN VERANTWORTUNG UND
VERÄNDERUNG
29.Oktober 2026, DeBUG 2.0, Leipzig
Der bundesweite Fachtag findet im Rahmen des Projektes "Dezentrale
Beratungs- und Unterstützungstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften
für geflüchtete Menschen 2.0" (DeBUG 2.0) statt.
Unterkünfte für geflüchtete Menschen stehen weiterhin vor erheblichen
strukturellen Herausforderungen. Komplexe Bedarfslagen, personelle
Engpässe sowie rechtliche und politische Veränderungen - unter anderem
im Kontext der GEAS-Reform - verändern Rahmenbedingungen und
Handlungsräume spürbar. Gleichzeitig bleibt der Anspruch bestehen,
wirksame Gewaltschutzstrukturen zu sichern und weiterzuentwickeln.
Der Fachtag nimmt dieses Spannungsfeld bewusst in den Blick. Es wird
der Frage nachgegangen, wie sich aktuelle Entwicklungen konkret auf
Gewaltschutzstrukturen auswirken, wo Einrichtungen unter Druck geraten
und welche Handlungsmöglichkeiten unter realistischen Bedingungen
bestehen. Ziel ist keine Dramatisierung, sondern eine sachliche Analyse,
die Praxisrealitäten ernst nimmt und strukturelle Verantwortung
differenziert betrachtet.
Gerade in Phasen struktureller Veränderung ist fachlicher Austausch
besonders wichtig. Gewaltschutz ist keine individuelle Aufgabe einzelner
Einrichtungen, sondern eine gemeinsame strukturelle Verantwortung auf
verschiedenen Ebenen. Der Fachtag bietet einen Raum, um
Herausforderungen offen zu benennen, voneinander zu lernen und gemeinsam
tragfähige Perspektiven zu entwickeln.
Weitere Informationen und Anmeldung [3]
VERÖFFENTLICHUNGEN
[LGBTIQ*]
NEUES PROJEKT "FLUCHT UND QUEER - ANKOMMEN IN DEUTSCHLAND"
Das neue Projekt "Flucht und Queer - Ankommen in Deutchland" des LSVD
unterstützt LSBTIQ* Geflüchtete, Neuzugewanderte und Menschen mit
Migrationsgeschichte auf ihrem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt.
Gleichzeitig sollen Fachkräfte, Ehrenamtliche und Multiplikator*innen
gestärkt werden durch praxisnahe Fortbildungen rund um
Arbeitsmarktintegration, Aufenthaltsrecht, Antidiskriminierung und
Beratungskompetenz.
Alle aktuellen Schulungstermine finden Sie hier [4]
Austragen [5] | Verwalte dein Abonnement [6]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [7] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [8] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [9] | Datenschutz [10]
Links:
------
[1]
https://www.fluechtlingsrat-thr.de/aktuelles/fortbildungen/einf%C3%BChrungs…
[2] https://eveeno.com/161250545
[3] https://eveeno.com/171827028
[4] https://queer-refugees.de/termine/
[5]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[6] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[7] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[8] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[9] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[10] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/