SENSA Logo
*E-Mail-Informationsservice: 2026/33*
Liebe Listenleser*innen,
im Rahmen des SENSA Projektes möchten wir Sie darüber informieren, dass
ein weiteres *Factsheet* zu besonderen Schutzbedarfen im Asylverfahren
veröffentlicht wurde. Das Factsheet ist in sechs verschiedenen Sprachen
erhältlich. Für gedruckte Exemplare - auch von vorherigen Factsheets -
kontaktieren Sie uns gerne direkt.
Und wir freuen uns, Ihnen/Euch mitteilen zu können, dass die***TOOLBOX:
**Unbegleitete Minderjährige und Asyl. Praxiswissen für Fachkräfte und
Unterstützer*innen sowie mehrsprachiges Material für die
Anhörungsvorbereitung im Asylverfahren* ab sofort sowohl in digitaler
als auch in gedruckter Form erhältlich ist.
Herzliche Grüße,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* *VERANSTALTUNGEN*
* *VERÖFFENTLICHUNGEN*
**
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
*[Gewaltschutz] ***
*10 Jahre "Schutz von geflüchteten Menschen in
Flüchtlingsunterkünften"*****
*Netzwerktreffen zum Jubiläum der Bundesinitiative "Schutz von
geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften"*
23.11.2026 | 09:30 - 16:30 Uhr | Bundesinitiative "Schutz von
geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften | Berlin
Die Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in
Flüchtlingsunterkünften“ wurde im Jahr 2016 als bundesweites Netzwerk
aus Partnerorganisationen in Kooperation mit dem Kinderhilfswerk der
Vereinten Nationen (UNICEF) ins Leben gerufen. In diesem Jahr feiert die
Bundesinitiative ihr zehnjähriges Bestehen. Das Jubiläum steht für zehn
Jahre engagierter Zusammenarbeit von Bund, Ländern, Kommunen und
Partnerorganisationen mit dem gemeinsamen Ziel, den Gewaltschutz und die
Teilhabe in Flüchtlingsunterkünften nachhaltig zu stärken.
Inhalte des Netzwerktreffens sind unter anderem:
* Impuls: 10 Jahre Gewaltschutz vulnerabler Gruppen in Deutschland
* Schutz für vulnerable Gruppen in Geflüchtetenunterkünften - neue
rechtliche Vorgaben und wissenschaftliche Impulse
* Impulse aus Wissenschaft und Praxis
* Podium: Schutz, Teilhabe und Demokratiebildung für Frauen, Kinder
und weitere schutzbedürftige Personen - Erfahrungen und Ausblicke
Weitere Informationen, Programm und Anmeldung
<https://www.gewaltschutz-gu.de/veranstaltungen/netzwerktreffen-der-bundesin…>
VERÖFFENTLICHUNGEN
*[LGBTIQ*] ***
*Factsheet: Besondere Schutzbedarfe im Asylverfahren: LSBTIQ******
Wir freuen uns darüber informieren zu können, dass wir im Rahmen des
SENSA Projektes ein neues Fachtsheet Besondere Schutzbedarfe im
Asylverfahren veröffentlicht haben. Das fünfte Factsheet widmet sich dem
*Thema queere Geflüchtete/LSBTIQ* *und ist in den *Sprachen Arabisch,
Deutsch, Englisch, Französisch, Persisch und Russisch* verfügbar
(Gedruckt und als PDF).
Die Factsheets können in der Beratung von Schutzsuchenden eingesetzt werden.
Weitere Infos und Download
<https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/2026/09/factsheet-lsbtiq-2/>
*[umF] *****
**
*TOOLBOX: Unbegleitete Minderjährige und Asyl – jetzt erhältlich! *
Die Toolbox wurde für Vormund*innen und rechtliche Vertreter*innen sowie
für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe als auch Berater*innen
entwickelt, die unbegleitete Minderjährige im Asylverfahren begleiten.
Sie bündelt praxisnahes Fachwissen unter Berücksichtigung der
GEAS-Reform ab Juni 2026 und enthält interaktive, mehrsprachige
Materialien zur Verwendung in der Anhörungsvorbereitung mit
unbegleiteten Minderjährigen.
Die Toolbox unterstützt dabei, komplexe Abläufe im Asylverfahren
verständlich zu vermitteln und unbegleitete Minderjährige gezielt und
strukturiert auf ihre Anhörung beim Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge (BAMF) vorzubereiten.
*Das bietet die Toolbox *
✔ Praxisnahes Fachwissen unter Berücksichtigung der Umsetzung der
GEAS-Reform ab Juni 2026
✔ Einsetzbar in Vormundschaft, Kinder- und Jugendhilfe und Beratung
✔ Jugendgerechte und mehrsprachige Materialien für die
Anhörungsvorbereitung
✔ Anschauliche Piktogramme zur verständlichen Vermittlung komplexer Inhalte
✔ Alle Materialien gebündelt in einem mobilen Toolbox-Ordner
*Zielgruppen der Toolbox *
Vormund*innen/rechtliche Vertreter*innen von unbegleiteten
Minderjährigen, Fachkräfte der Jugendämter und der Freien Träger der
Kinder- und Jugendhilfe, Berater*innen von
Asylverfahrensberatungsstellen, Flüchtlingsberatungsstellen,
Jugendmigrationsdiensten und andere Unterstützer*innen sowie
unbegleitete Minderjährige
*Materialien der Toolbox*
✔ Praxishandbuch für Fachkräfte unter Beachtung der Umsetzung der
GEAS-Reform ab dem 12. Juni 2026.
✔ Broschüre für unbegleitete Minderjährige: Das Asylverfahren – Infos
und Übungen für deine Anhörungsvorbereitung (Arabisch, Dari (Persisch),
Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch)
✔ Infoposter in Größe A3 zum Ablauf des Asylverfahrens/ Schutzstatus/
Rechtsmitteln u.a. – für den Einsatz in der Anhörungsvorbereitung
*ALLE MATERIALIEN *
*ZUM DOWNLOAD *
<https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/besondere-schutzbedarfe/toolbox/>
ZUR BESTELLUNG <https://www.fluechtlingsrat-thr.de/bestellung-toolbox>
(Auflage: 1.000 Stück)
Die Toolbox ist kosten- und versandkostenfrei erhältlich. Bei Fragen zur
Toolbox oder zum Versand schreiben Sie uns gerne an:
bestellung(a)fluechtlingsrat-thr.de
/Die Toolbox Unbegleitete Minderjährige und Asyl wurde vom
Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. und Flüchtlingsrat Thüringen e.V. im
Rahmen des Projektes „SENSA - Sensibilisierung zu besonderen
Schutzbedarfen von asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und
Thüringen" entwickelt. Dieses Projekt wird finanziert von der
Europäischen Union, kofinanziert von der UNO-Flüchtlingshilfe, dem Land
Sachsen-Anhalt und dem Freistaat Thüringen./
Austragen
<https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…>
| Verwalte dein Abonnement
<https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists>
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des *Flüchtlingsrat Thüringen e.V.*
<https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa> sowie des
*Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V.
<https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/>* und
bietet Angebote in beiden Bundesländern an.
Impressum <https://www.sensa-projekt.de/impressum/> | Datenschutz
<https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/>
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/32
Liebe Listenleser*innen,
auch diese Woche können wir Sie wieder mit spannenden Veranstaltungen
versorgen, dieses Mal liegt der Fokus auf besonderen Schutzbedarfen und
der GEAS Reform.
Wir freuen uns besonders auf die Fortbildung "Erkennen von besonderen
Bedarfen in der Beratung Geflüchteter und Handlungsmöglichkeiten für die
starke Begleitung" am 02.11 , welche über das SENSA Projekt organisiert
wird, aufmerksam zu machen.
Genießen Sie die sonnigen Herbsttage.
Herzliche Grüße,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Psyche/Allgemein]
ERKENNEN VON BESONDEREN BEDARFEN IN DER BERATUNG GEFLÜCHTETER UND
HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DIE STARKE BEGLEITUNG
02.11.2026 | 09:00 - 15:30 Uhr | Projekt SENSA | Erfurt
Wie lassen sich Beratungssetting sensibel gestalten, wie psychische
Belastungen und besondere Schutzbedarfe Asylsuchender frühzeitig
erkennen - und welche Handlungsmöglichkeiten stehen Beratenden zur
Verfügung?
Das eintägige Seminar vermittelt praxisnahes Wissen für eine sensible
und professionelle Beratung. Im Mittelpunkt stehen die Erweiterung
psychosozialer Beratungskompetenzen, das Erkennen und der Umgang mit
besonderen Vulnerabilitäten sowie Herausforderungen und mögliche
Lösungsansätze in der Praxis. Der Fokus ist dabei unter anderem auf
Menschen mit Traumafolgestörungen, Überlebende von Folter, queere
Geflüchtete, unbegleitete Minderjährige, Betroffene
geschlechtsspezifischer Gewalt sowie Betroffene von Menschenhandel
gerichtet.
Schwerpunkte der Fortbildung sind:
* Psychosoziale Beratungskompetenzen erweitern:
Trauma- und rassismussensible Gestaltung von Beratungssettings,
Erkennen von psychischer Belastung und Traumafolgestörung,
Kultursensible Sprachmittlung und Zusammenarbeit mit Dolmetscher*innen,
Professinelle Haltung sowie Selbstreflektion und Psychohygiene etc.
* Handlungsoptionen bei besonderen Schutzbedarfen
Besondere Schutzbedarfe im Beratungskontext erkennen, Handlungsschritte
zur Geltendmachung von Schutzbedarfen im Asyl- und Aufnahmeverfahren,
Einsatz und Einordnung von Attesten, Stellungnahmen und
Screeninginstrumenten, Spezialisierte Unterstützungs- und
Beratungsstrukturen kennenlernen etc.
Weitere Informationen und Anmeldung [1]
[Menschenhandel]
RUNDER TISCH: PRÄVENTION VON MENSCHENHANDEL IN UNTERKÜNFTEN FÜR
GEFLÜCHTETE
09.11.2026 | 13:00 - 15:00 Uhr | DeBUG 2.0 | Online
Nach einem kurzen fachlichen Input zum Thema Menschenhandel im Kontext
von Unterkünften für Geflüchtete sollen die Teilnehmenden gemeinsam ins
Gespräch kommen. In anschließenden Kleingruppen besteht die Möglichkeit,
Erfahrungen aus der Praxis auszutauschen, Herausforderungen zu
diskutieren und gemeinsam Ansätze zur Prävention und zum Schutz
Betroffener zu reflektieren.
Anmeldung [2]
[GEAS&besondere Schutzbedarfe]
RUNDER TISCH: SCREENING UND BESONDERE SCHUTZBEDARFE NACH DER GEAS-REFORM
19.11.2026 | 13:00 - 15:00 Uhr | DeBUG 2.0 | Online
Nach einem kurzen fachlichen Input zu den Neuerungen durch die
GEAS-Reform und deren Bedeutung für die Identifizierung besonderer
Schutzbedarfe sollen die Teilnehmenden gemeinsam ins Gespräch kommen. In
anschließenden Kleingruppen besteht die Möglichkeit, Erfahrungen aus der
Praxis auszutauschen, Herausforderungen bei der Identifizierung und
Berücksichtigung besonderer Schutzbedarfe zu diskutieren und gemeinsam
Handlungsmöglichkeiten für die Praxis zu reflektieren.
Anmeldung [3]
[GEAS/Allgemein]
KOSTENLOSE ONLINE-FORTBILDUNGEN ZU GEAS UND BESONDEREN SCHUTZBEDARFEN
Menschenhandel/ Psyche/ Geschlechtsspezifische Verfolgung
09/12/24.11.2026 | 09:00 - 12:00 Uhr | Kölner Flüchtlingsrat | Online
Montag, 09.11.2026 | 13:00-16:00 Uhr | online via Zoom
Menschenhandel im Kontext des GEAS
Wie können Fachkräfte Menschen erkennen und unterstützen, die von
Menschenhandel betroffen sein könnten? Die Fortbildung beleuchtet
besondere Schutzbedarfe im Asyl- und Aufnahmekontext sowie die
Auswirkungen der GEAS-Reform. Rechtliche Grundlagen und
Handlungsmöglichkeiten werden durch Einblicke in die sozialarbeiterische
Beratungspraxis ergänzt.
Referent*innen: Sophia Härtel (KOK - Bundesweiter Koordinierungskreis
gegen Menschenhandel e. V.) und Maja Mulanović (agisra e. V.)
Anmeldelink: https://forms.cloud.microsoft/e/9icyfi9Dbb?origin=lprLink
[4]
Donnerstag, 12.11.2026 | 10:00-13:00 Uhr | online via Zoom
GEAS - Gesundheit und psychosoziale Versorgung
Welche Bedeutung haben die Änderungen durch die GEAS-Reform für die
psychische Gesundheit geflüchteter Menschen und den Zugang zu
psychosozialer Versorgung? Die Fortbildung nimmt Belastungen,
Unterstützungsbedarfe und mögliche Folgen für die Versorgungspraxis in
den Blick.
Referentinnen: Anikó Zeisler und Katharina Kohlbrenner (Bundesverband
der psychosozialen Zentren - Versorgung nach Folter, Krieg und Flucht
e.V.)
Anmeldung: https://forms.cloud.microsoft/e/CTr1KjTsbJ?origin=lprLink [5]
Dienstag, 24.11.2026 | 09:00-12:00 Uhr | online via Zoom
Geschlechtsspezifische Fluchtgründe im Kontext des GEAS
Die Fortbildung führt in Formen geschlechtsspezifischer Verfolgung
ein und beleuchtet, welche Fragen sich durch die GEAS-Reform für
Asylverfahren und Beratung ergeben. Gemeinsam besprechen wir
Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten in der Praxis.
Referentinnen: Hannah Sommer und Maggie Friedl (Bundesverband der
psychosozialen Zentren - Versorgung nach Folter, Krieg und Flucht e.V.)
Anmeldung: https://forms.cloud.microsoft/e/We4mBh1W7M?origin=lprLink [6]
Austragen [7] | Verwalte dein Abonnement [8]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [9] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [10] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [11] | Datenschutz [12]
Links:
------
[1]
https://www.fluechtlingsrat-thr.de/aktuelles/fortbildungen/erkennen-von-bes…
[2] https://eveeno.com/runder-tisch-1
[3] https://eveeno.com/runder-tisch-2
[4] https://forms.cloud.microsoft/e/9icyfi9Dbb?origin=lprLink
[5] https://forms.cloud.microsoft/e/CTr1KjTsbJ?origin=lprLink
[6] https://forms.cloud.microsoft/e/We4mBh1W7M?origin=lprLink
[7]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[8] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[9] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[10] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[11] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[12] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/31
Liebe Listenleser*innen,
im heutigen Newsletter warten wieder spannende Veranstaltungen und
Veröffentlichungen auf Sie: Am 08.10 wird das, vom BNS (Berliner
Netzwerk für Besondere Schutzbedarfe) in Auftrag gegebene Gutachten zu
"Handlungsspielräumen der Länder bei der Aufnahme von Asylsuchenden mit
besonderen Bedürfnissen nach der GEAS-Reform" Online vorgestellt.
Handicap International hat zudem ein Rechtsgutachten zu Inklusion und
Diskriminierungsschutz im Asylverfahren von Menschen mit Behinderung
veröffentlicht.
Wir wünschen eine gute Lektüre und Restwoche.
Herzliche Grüße,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[GEAS/Allgemein]
HANDLUNGSSPIELRÄUME DER LÄNDER BEI DER AUFNAHME VON ASYLSUCHENDEN MIT
BESONDEREN BEDÜRFNISSEN NACH DER GEAS-REFORM
Vorstellung des Rechtsgutachtens
08.10.2026 | 10:00 - 12:00 Uhr | ProAsyl/BNS/Johanna Mantel (RA) |
Online
Mit der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)
verändern sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Aufnahme von
Asylsuchenden. Zugleich werden die Schutzvorschriften für vulnerable
Personen deutlich erweitert und konkretisiert.
Das Rechtsgutachten untersucht die neuen unions- und
bundesrechtlichen Vorgaben und richtet den Blick insbesondere auf die
Handlungsspielräume und Umsetzungsmöglichkeiten der Länder. Im
Mittelpunkt stehen die frühzeitige Identifizierung besonderer
Bedürfnisse, die bedarfsgerechte Unterbringung und Versorgung sowie die
Wahrung der Rechte vulnerabler Personen.
Im Rahmen der Veranstaltung stellen wir die zentralen Ergebnisse und
Empfehlungen des Rechtsgutachtens vor und diskutieren ihre Bedeutung für
die Umsetzung auf Landesebene. Im Anschluss besteht Gelegenheit für
Fragen und gemeinsamen Austausch.
Das Gutachten wurde vom Berliner Netzwerk für besonders
schutzbedürftige geflüchtete Menschen (bns) in Auftrag gegeben.
Anmeldung unter:
nb(a)proasyl.de
VERÖFFENTLICHUNGEN
[Kinder&Jugendliche]
ZUM WELTKINDERTAG: GEFLÜCHTETE KINDER HABEN DIE GLEICHEN RECHTE
auch in Zeiten von rechten Wahlerfolgen, GEAS- und SGB VIII-Reform
BuMF e.V.
Zum Weltkindertag am 20.09. erinnert der Bundesfachverband
Minderjährigkeit und Flucht e.V. daran: Kinderrechte gelten für jedes
Kind - unabhängig von Herkunft, Aufenthaltsstatus oder Fluchterfahrung.
Auch geflüchtete Kinder haben ein Recht auf Schutz, Bildung, Beteiligung
und ein gutes Aufwachsen. Diese Rechte sind nicht verhandelbar und
dürfen nicht zum Spielball politischer Debatten werden.
Doch derzeit drohen die Rahmenbedingungen für das Aufwachsen
geflüchteter Kinder gleich auf dreifache Weise verschlechtert zu werden:
* Erstens wird im politischen Diskurs über Migration zunehmend unter
den Stichworten Begrenzung, Kontrolle und Abschreckung gesprochen. Das
hat konkrete negative Auswirkungen auf aktuelle Gesetzesänderungen und
Reformvorhaben und somit auf die direkte Lebenswirklichkeit von Kindern
und Jugendlichen. Seit 2015 gab es kaum einen anderen Bereich, der so
oft reformiert wurde, wie das Asyl- und Migrationsrecht. Häufig zu
Lasten der Schutzsuchenden.
* Zweitens werden durch die GEAS-Reform bisher bestehende Strukturen
und Abläufe im Asylverfahren zwischen den verschiedenen Behörden und
Akteuren herausgefordert. Die Umsetzung vieler Änderungen im Alltag ist
noch völlig unzureichend geregelt. Dadurch entstehen neue Schutzlücken
für junge geflüchtete Menschen und Kinderrechte bleiben auf der Strecke.
* Drittens droht die Reform der Kinder- und Jugendhilfe viele auf
individuelle Bedarfe zugeschnittene Hilfsangebote für junge Menschen
durch ‚infrastrukturelle' Maßnahmen zu ersetzen. Darunter werden gerade
auch (unbegleitete) geflüchtete Kinder und Jugendliche leiden, die am
wenigsten in der Lage sind, ihre Rechte durchzusetzen.
Angesichts dieser drei Entwicklungen droht aus dem Blick zu geraten,
worum es bei geflüchteten Kindern und Jugendlichen zuerst geht: um
Kinder. Helen Sundermeyer, Referentin beim BuMF mahnt daher:
_„Kinderrechte gelten nicht erst dann, wenn ein Kind einen sicheren
Aufenthaltsstatus hat. Sie gelten von Anfang an". Wer politische
Verantwortung übernimmt, muss sich daran messen lassen, ob Kinder
geschützt werden, ihre Rechte wahrnehmen können und echte Perspektiven
für ihr Aufwachsen erhalten."_
In Zeiten restriktiver Migrationspolitik, Einsparungen in der Kinder-
und Jugendhilfe und eines zunehmend rassistischen gesellschaftlichen
Klimas gilt: Kinderrechte müssen verteidigt werden - gerade auch die
Rechte geflüchteter Kinder. Der Weltkindertag ist deshalb auch ein
politischer Tag. Er erinnert daran, dass Kinderrechte Maßstab
politischen Handelns sein müssen. Kinderrechte gelten für alle Kinder.
Ohne Ausnahme.
Zur Pressemitteilung [1]
[Behinderung]
NEUES RECHTSGUTACHTEN: INKLUSION UND DISKRIMINIERUNGSSCHUTZ IM
ASYLVERFAHREN
Handicap International
Schätzungsweise 10-15 % der weltweit geflüchteten Menschen leben mit
einer Behinderung. Wie hoch der Anteil in Deutschland ist, lässt sich
nicht genau beziffern. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
erfasst diese Daten nicht gesondert. Beträchtlich dürfte er allemal
sein, vor allem, wenn psychische Beeinträchtigungen und chronische
Erkrankungen als Behinderungen ernst genommen werden.
Geflüchtete Menschen mit Behinderungen, ihre Rechte und Bedarfe
werden im deutschen Asylverfahren zu häufig übersehen.
Das kann ihren Zugang zu einem fairen, diskriminierungsfreien
Verfahren und zu Schutz erheblich beeinträchtigen.
Dabei ist die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland
und der EU geltendes Recht. Sie verlangt barrierefreie und
diskriminierungsfreie Verfahren und ist auch bei der Entscheidung über
Asylanträge zu berücksichtigen. Rückkehrrisiken dürfen dabei nicht auf
die Frage nach medizinischer Versorgung im Herkunfts- oder Zielstaat
verengt werden.
Unser neues Rechtsgutachten „Inklusion und Diskriminierungsschutz im
Asylverfahren. Schutzgewährung im Einklang mit der UN-BRK" arbeitet
systematisch heraus, was diese Vorgaben für das Asylverfahren und die
Schutzgewährung konkret bedeuten.
DIE WICHTIGSTEN ERGEBNISSE DES GUTACHTENS:
Für ein faires und diskriminierungsfreies Asylverfahren braucht es:
* eine frühzeitige Erkennung behinderungsspezifischer Bedarfe,
* barrierefreie Informationen, Kommunikation und Räumlichkeiten,
* angemessene Vorkehrungen, die individuelle Nachteile im Verfahren
ausgleichen.
Auch bei der Entscheidung über den Schutzstatus muss Behinderung
umfassender berücksichtigt werden:
* Es muss geprüft werden, ob im Zielstaat Autonomie, gesellschaftliche
Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft tatsächlich
möglich sind.
* Behinderungsbedingte Diskriminierung und gesellschaftlicher
Ausschluss müssen auch unter dem Gesichtspunkt kumulativer Verfolgung
berücksichtigt werden.
* Die Prüfung darf nicht auf die Behinderung verengt werden: Menschen
mit Behinderungen können ebenso aus anderen Gründen verfolgt werden,
etwa aufgrund ihrer politischen Tätigkeit, ihres Geschlechts, ihrer
Religion oder anderer Merkmale.
Zum Gutachten [2]
Austragen [3] | Verwalte dein Abonnement [4]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [5] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [6] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [7] | Datenschutz [8]
Links:
------
[1]
https://b-umf.de/src/wp-content/uploads/2026/09/bumf-pressemitteilung-weltk…
[2]
https://www.hi-deutschland-projekte.de/crossroads/fuer-fachkraefte/informat…
[3]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[4] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[5] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[6] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[7] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[8] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/30
Liebe Listenleser*innen,
der Herbst hat langsam aber sicher begonnen und damit auch die
Fachtags-Saison. Den Anfang machen Fachtagungen zum Thema Trauma und
Flucht, Gewaltschutz und Behinderung.
Herzliche Grüße,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Psyche]
FACHTAGUNG: TRAUMATISIERTE MENSCHEN IM KONTEXT VON KRIEG, FLUCHT UND
MIGRATION - PSYCHOSOZIALE, PSYCHATRISCHE UND PSYCHOTHERAPEUTISCHE
VERSORGUNG
25.09.2026 | 09:30 - 15:00 Uhr | PSZ und Brücke Schleswig-Holstein
gGmbH | Kiel
Menschen mit Flucht- und Kriegserfahrungen stehen häufig vor
erheblichen psychischen Belastungen und traumatischen Erlebnissen. Eine
bedarfsgerechte Versorgung kann durch die enge Zusammenarbeit
verschiedener Professionen und Institutionen gelingen. Die Fachtagung
bietet Raum für fachlichen Austausch, praktische Erfahrungen und die
gemeinsame Entwicklung von Perspektiven für eine bessere psychosoziale,
psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung traumatisierter
Menschen.
Die Fachtagung richtet sich an Fachkräfte aus den Bereichen
Psychotherapie, Psychiatrie, Psychologie, Sozialarbeit, Sozialpädagogik,
Beratung, Gesundheitswesen, Jugendhilfe, Integrationsarbeit sowie an
alle Interessierten, die mit traumatisierten Menschen im Kontext von
Flucht und Migration arbeiten.
Weitere Informationen und Anmeldung [1]
[Gewaltschutz]
FACHTAGUNG: GEWALTSCHUTZ UNTER DRUCK? PRAXISREALITÄTEN UND
HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN IM SPANNGUNGSFELD ZWISCHEN VERANTWORTUNG UND
VERÄNDERUNG
29.10.2026 | 09:00 - 16:30 Uhr | DeBUG 2.0 | Leipzig
Unterkünfte für geflüchtete Menschen stehen weiterhin vor erheblichen
strukturellen Herausforderungen. Komplexe Bedarfslagen, personelle
Engpässe sowie rechtliche und politische Veränderungen - unter anderem
im Kontext der GEAS-Reform - verändern Rahmenbedingungen und
Handlungsräume spürbar. Gleichzeitig bleibt der Anspruch bestehen,
wirksame Gewaltschutzstrukturen zu sichern und weiterzuentwickeln. Der
Fachtag nimmt dieses Spannungsfeld bewusst in den Blick.
Es wird der Frage nachgegangen, wie sich aktuelle Entwicklungen konkret
auf Gewaltschutzstrukturen auswirken, wo Einrichtungen unter Druck
geraten und welche Handlungsmöglichkeiten unter realistischen
Bedingungen bestehen. Ziel ist keine Dramatisierung, sondern eine
sachliche Analyse, die Praxisrealitäten ernst nimmt und strukturelle
Verantwortung differenziert betrachtet.
Gerade in Phasen struktureller Veränderung ist fachlicher Austausch
besonders wichtig. Gewaltschutz ist keine individuelle Aufgabe einzelner
Einrichtungen, sondern eine gemeinsame strukturelle Verant wortung auf
verschiedenen Ebenen.
Der Fachtag bietet einen Raum, um Herausforderungen offen zu benennen,
voneinander zu lernen und gemeinsam tragfähige Perspektiven zu
entwickeln.
Weitere Informationen und Anmeldung [2]
[Behinderung]
FACHPOLITISCHE JAHRESKONFERENZ: NICHT VERHANDELBAR. DIE RECHTE
GEFLÜCHTETER MENSCHEN MIT BEHINDERUNG DURCHSETZEN
04.11.2026 | 10:00 - 17:00 Uhr | Handicap International, Projekt
Crossroads | Berlin
Die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für geflüchtete
Menschen verändern sich derzeit tiefgreifend. Mit den Änderungen im
reformierten Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS), der
weitreichenden Verschärfung der europäischen Rückführungspolitik, dem
zunehmenden Einsatz von KI in der Migrationsverwaltung sowie dem
anhaltenden Druck auf soziale Unterstützungssysteme entstehen neue
Fragen für die Praxis.
Dabei ist klar: Die Rechte geflüchteter Menschen sind nicht
verhandelbar - auch dann nicht, wenn sich die politischen
Rahmenbedingungen verändern. Das gilt in besonderer Weise für
geflüchtete Menschen mit Behinderungen. Sie haben Anspruch auf
Diskriminierungsschutz, Teilhabe und Autonomie, auch im Asyl- und
Aufnahmesystem. Einen zentralen rechtlichen Rahmen hierfür bildet die
UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK).
Das Spannungsverhältnis zwischen verbindlichen menschenrechtlichen
Verpflichtungen und aktuellen rechtspolitischen und gesellschaftlichen
Entwicklungen wollen wir in diesem Jahr in den Mittelpunkt stellen und
der Frage nachgehen:
Wie können die Rechte geflüchteter Menschen mit Behinderungen auch
unter veränderten Rahmenbedingungen wirksam geschützt und durchgesetzt
werden?
Weitere Informationen und Anmeldung [1]
Austragen [3] | Verwalte dein Abonnement [4]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [5] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [6] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [7] | Datenschutz [8]
Links:
------
[1]
https://www.hi-deutschland-projekte.de/crossroads/politische-arbeit/fachpol…
[2]
https://www.gewaltschutz-gu.de/fileadmin/user_upload/Fotos/Veranstaltungen/…
[3]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[4] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[5] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[6] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[7] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[8] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/29
Liebe Listenleser*innen,
aufgrund der großen, erfreulichen Nachfrage wiederholen wir unsere
Online-Veranstaltung: Vorstellung der Toolbox Unbegleitete Minderjährige
und Asyl. Am 22.September gibt es die Möglichkeit der Teilnahme und des
Einblicks in die, im SENSA Projekt entstandene, Toolbox.
Zudem gibt es interessante Veranstaltungen aus dem Themenbereich
Menschenhandel und geflüchtete Kinder/Jugendliche.
Herzliche Grüße,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Kinder&Jugendliche]
VORSTELLUNG DER TOOLBOX UNBEGLEITETE MINDERJÄHRIGE UND ASYL
22.09. 2026 | 13:00 - 14:00 Uhr | Projekt SENSA | Online
Die Toolbox „Unbegleitete Minderjährige und Asyl" unterstützt
Vormund*innen und rechtliche Vertreter*innen sowie Fachkräfte der
Kinder- und Jugendhilfe und Beratungsstellen bei der Begleitung
unbegleiteter Minderjähriger im Asylverfahren. Sie bündelt praxisnahes
Fachwissen zur GEAS-Reform (30.06.2026) sowie mehrsprachige Materialien
für eine verständliche und zielgerichtete Anhörungsvorbereitung beim
BAMF. Sie kann ab jetzt vorbestellt werden (zur Bestellung).
In der Veranstaltung erhalten Sie einen kompakten Einblick in die
Toolbox und ihre Einsatzmöglichkeiten in der Praxis. Sie lernen das
Praxishandbuch, die mehrsprachige Broschüre für geflüchtete Jugendliche
sowie Infoposter für den Einsatz in der Anhörungsvorbereitung kennen und
erfahren, wie Sie die Materialien wirkungsvoll in Beratung,
Vormundschaft und Jugendhilfe einsetzen können.
Zielgruppe sind Vormund:innen/ rechtliche Vertreter:innen, Fachkräfte
der freien und öffentlichen Träger der Jugendhilfe, Fachkräfte der
Asylverfahrensberatung und weiteren Beratung und Betreuung von (jungen)
Geflüchteten sowie Unterstützer:innen.
Weitere Informationen und Anmeldung [1]
[Menschenhandel/Kinder&Jugendliche]
FACHTAG "KINDERSCHUTZ VOR MENSCHENHANDEL"
Interdisziplinäre Zusammenarbeit, regionale Strukturen und
Handlungssicherheit stärken
20.Oktober 2026 | 09:00 - 15:00 Uhr | ECPAT Deutschland e.V. |
Regensburg
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Ausbeutung und
Menschenhandel erfordert das Zusammenspiel verschiedener Fachdisziplinen
und Institutionen.
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus der Region Regensburg.
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendämtern, (Schul-)
Sozialarbeit, Fachberatungsstellen, Gesundheitswesen, Strafverfolgung,
Justiz, Ausländerbehörden, BAMF, Zoll sowie an weitere Akteur*innen aus
Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft, die mit potenziell betroffenen
Kindern und Jugendlichen arbeiten, sind herzlich eingeladen.
Weitere Informationen und Anmeldung [2]
[Menschenhandel/Kinder&Jugendliche]
MENSCHENHANDEL BEI MINDERJÄHRIGEN ERKENNEN
Digitale Fortbildung für mehr Handlungssicherheit für Vormund*innen
19.Novemeber 2026 | 09:30 - 13:00 Uhr | ECPAT Deutschland e.V. und
Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft e. V. | Online
Kosten:
170 EUR | 130 EUR für Mitglieder des Bundesforum Vormundschaft und
Pflegschaft e. V.
Kinder und Jugendliche, die von Menschenhandel und Ausbeutung betroffen
oder bedroht sind, brauchen besonders aufmerksame und handlungssichere
Vormund*innen. Doch wie können Anzeichen erkannt und Gefährdungslagen
richtig eingeordnet werden? Welche besonderen Schutz- und
Unterstützungsbedarfe haben betroffene Kinder und Jugendliche - und
welche Rolle kommt Vormund*innen dabei zu?
Die Online-Fortbildung „Kinderschutz vor Menschenhandel: Risiken
erkennen, Verantwortung wahrnehmen und Handlungssicherheit in der
Vormundschaft stärken" richtet sich gezielt an Vormund*innen. Gemeinsam
mit Fachreferentinnen von ECPAT Deutschland e. V., dem Internationalen
Sozialdienst und aus der Praxis werden Grundlagen zu Menschenhandel und
Ausbeutung vermittelt und konkrete Handlungsmöglichkeiten für die
Vormundschaft aufgezeigt.
Weitere Informationen und Anmeldung [3]
Austragen [4] | Verwalte dein Abonnement [5]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [7] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [8] | Datenschutz [9]
Links:
------
[1]
https://www.fluechtlingsrat-thr.de/aktuelles/fortbildungen/online-veranstal…
[2]
https://ecpat.de/blog/2026/08/31/fachtag-in-regensburg-gemeinsam-den-kinder…
[3]
https://ecpat.de/blog/2026/08/10/menschenhandel-erkennen-kinder-schutzen-ha…
[4]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[5] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[6] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[7] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[8] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[9] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/28
Liebe Listenleser*innen,
auch diese Woche haben wir verschiedene spannende Veranstaltungen und
Veröffentlichgungen für Sie zusammengestellt.
Sollten Sie selbst Arbeitshilfen oder Veranstaltungen aus dem Bereich
Flucht und besondere Schutzbedarfe über diesen Verteiler bewerben
wollen, teilen Sie uns dies gerne via Mail mit.
Herzliche Grüße,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Behinderung]
RECHTSGUTACHTEN UND ONLINE-VERANSTALTUNG:INKLUSION UND
DISKRIMINIERUNGSSCHUTZ IM ASYLVERFAHREN
17.September 2026 | 15:00-17:00 Uhr | Handicap International Crossroads
| Online
Handicap International e. V. - Crossroads hat ein neues Rechtsgutachten
veröffentlicht, das untersucht, wie Asylverfahren und
Schutzentscheidungen im Einklang mit der UN-BRK ausgestaltet und
getroffen werden müssen. Denn die Bedarfe und Rechte geflüchteter
Menschen mit Behinderungen werden im Asylverfahren noch häufig nicht
ausreichend berücksichtigt. Das Gutachten zeigt, welche Anforderungen
sich aus der UN-Behindertenrechtskonvention für Asylverfahren und
Schutzentscheidungen ergeben, von barrierefreien Verfahren bis zur
behinderungssensiblen Prüfung von Verfolgung und Rückkehrgefahren. Die
Veröffentlichung enthält rechtliche Argumentationsansätze, einschlägige
Rechtsprechung sowie behinderungsspezifische Herkunftslandinformationen
von HI zu Afghanistan, Irak und Syrien. Sie richtet sich insbesondere an
Beratungsstellen, Anwaltschaft, Gerichte und Behörden.
Zum Gutachten [1]
Zur Anmeldung [2] der Vorstellung des Gutachtens
[Kinder/Jugendliche]
FACHTAG "CHILDREN`S RIGHTS AT EU BORDERS AND THE CEAS REFORM
08. Oktober 2026 | 09:00-18:00 Uhr | Terre des Hommes | Berlin
In June 2026, the new legislation and practices under the Common
European Asylum System (CEAS) entered fully into force -- with
far‑reaching consequences for people seeking protection in the EU,
including many children.
After four months of implementation, we want to take stock and discuss:
What needs to be done to better protect children's rights at EU external
borders, and what can be done from Germany? The event is directed
towards practitioners in counselling, academia, advocacy and policy.
Anmeldung und Programm [3]
VERÖFFENTLICHUNGEN
[Psyche/Kinder&Jugendliche]
PSYCHISCHE GESUNDHEIT UND UNTERSTÜTZUNG FÜR GEFLÜCHTETE JUGENDLICHE
Digitaler Flyer vom BuMF
Psychische Belastungen sind für viele junge geflüchtete Menschen Teil
ihrer Lebensrealität. Erlebnisse vor und während der Flucht,
Unsicherheiten im Alltag, Rassismus oder die Trennung von Familie und
vertrauten Menschen können die psychische Gesundheit belasten.
Gleichzeitig ist es oft schwierig, passende Unterstützung und
Therapieangebote zu finden.
Im Rahmen des Projekts „bedarfs.gerecht: Bedarfsgerechte psychosoziale
Versorgung junger Geflüchteter" [4]veröffentlicht der BuMF e.V. einen
neuen Flyer zum Thema „Psychische Gesundheit und Unterstützung für
geflüchtete Jugendliche" [5]in mehreren Sprachen.
Der Flyer richtet sich direkt an junge geflüchtete Menschen und
informiert in einfacher Sprache über wichtige Fragen:
* Was bedeutet psychische Gesundheit?
* Wann kann es helfen, Unterstützung zu suchen?
* Was sind Therapien und wie können sie helfen?
* Was ist der Unterschied zwischen Psychotherapeut*innen und
Psychater*innen?
* Welche Rechte gibt es bei Gesundheitsversorgung, Sprachmittlung und
Therapie?
* Wo finden junge Menschen Beratung und Unterstützung?
Der Flyer ist in Deutsch [5], Englisch [6], Dari [7]und Arabisch [8]
verfügbar und kann genutzt werden, um junge Geflüchtete direkt über ihre
Rechte und Möglichkeiten der psychosozialen Unterstützung zu
informieren.
[PGewaltschutz]
FAQ ZU AUSSCHREIBUNGEN UND QUALITÄTSSTANDARDS FÜR
SICHERHEITSDIENSTLEISTUNGEN IN UNTERKÜNFTEN FÜR GEFLÜCHTETE MENSCHEN
Eine Orientierungshilfe für Praktiker*innen des Caritasverband
Karlsruhe e.V.
Die Orientierungshilfe unterstützt Auftraggeber:innen und
Praktiker:innen bei der Ausschreibung von Sicherheitsdienstleistungen in
Unterkünften für geflüchtete Menschen. Sie beantwortet häufige Fragen zu
Vergabeverfahren und Qualitätsstandards und bietet praxisnahe
Orientierung für die Umsetzung wirksamer Gewaltschutzmaßnahmen. Die
FAQ-Sammlung wurde im Rahmen von DeBUG 2.0 von der Kontaktstelle Süd in
Kooperation mit der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention
(DFK) sowie dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) erstellt.
Zur Orientierungshilfe [9]
Austragen [10] | Verwalte dein Abonnement [11]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [12] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [13] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [14] | Datenschutz [15]
Links:
------
[1]
https://www.hi-deutschland-projekte.de/crossroads/wp-content/uploads/sites/…
[2]
https://www.hi-deutschland-projekte.de/crossroads/veranstaltung/rechtsgutac…
[3] https://aktion.tdh.de/childrens-rights-and-ceas-reform/
[4]
https://b-umf.de/projekte/bedarfs-gerecht_psychosoziale-versorgung-junger-g…
[5]
https://b-umf.de/material/psychische-gesundheit-und-unterstuetzung-fuer-gef…
[6]
https://b-umf.de/material/mental-health-and-support-for-young-refugees/
[7]
https://b-umf.de/material/psychische-gesundheit-und-unterstuetzung-fuer-gef…
[8]
https://b-umf.de/material/psychische-gesundheit-und-unterstuetzung-fuer-gef…
[9]
https://www.gewaltschutz-gu.de/fileadmin/user_upload/PDFs__Publikationen_/F…
[10]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[11] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[12] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[13] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[14] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[15] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
SENSA Logo
*E-Mail-Informationsservice: 2026/27*
Liebe Listenleser*innen,
nächste Woche startet unsere Online-Schulungsreihe *"Die GEAS-Reform in
der Praxis – Auswirkungen auf Schutzsuchende und die Beratungsarbeit"
*für die Sie sich gern noch bis Montag hier
<https://www.fluechtlingsrat-thr.de/aktuelles/fortbildungen/die-geas-reform-…>
anmelden können.
In diesem Infoservice haben wir wieder einige Veranstaltungsinfos
zusammengetragen, u.a. die Einladung zum Workshop *Die Toolbox
„Unbegleitete Minderjährige & Asyl“ kennenlernen.*
Herzliche Grüße,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* *VERANSTALTUNGEN*
**
**
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
*[unbegleitete Minderjährige] ***
*Online-Workshop: Die Toolbox „Unbegleitete Minderjährige & Asyl“
kennenlernen*
01. September 2026 | 13:00–14:00 Uhr | Online via Zoom
Die Toolbox „Unbegleitete Minderjährige & Asyl“
<https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/besondere-schutzbedarfe/toolbox/>
unterstützt Vormund*innen und rechtliche Vertreter*innen sowie
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und Beratungsstellen bei der
Begleitung unbegleiteter Minderjähriger im Asylverfahren. Sie bündelt
praxisnahes Fachwissen zur GEAS-Reform ab Juni 2026 sowie mehrsprachige
Materialien für eine verständliche und zielgerichtete
Anhörungsvorbereitung beim BAMF.
Im Workshop erhalten Sie einen kompakten Einblick in die Toolbox und
ihre Einsatzmöglichkeiten in der Praxis. Sie lernen das Praxishandbuch,
die mehrsprachige Broschüre für Jugendliche sowie die Infoposter kennen
und erfahren, wie Sie die Materialien wirkungsvoll in Beratung,
Vormundschaft und Jugendhilfe einsetzen können.
*Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei **und eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.*
*Zoom-Link:*
https://us06web.zoom.us/j/88532296695?pwd=sIVdjvA8Wfma7MAe3uLlkh0RjVZ5k2.1
*Meeting-ID:* 885 3229 6695
*Kenncode:* 544101
Die *Toolbox* kann ab Anfang September 2026 kostenfrei vorbestellt
werden und wird ab Anfang Oktober an Sie kostenfrei versendet:
https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/besondere-schutzbedarfe/toolbox/
/Die Toolbox Unbegleitete Minderjährige & Asyl wurde vom Flüchtlingsrat
Sachsen-Anhalt e.V. und Flüchtlingsrat Thüringen e.V. im Rahmen des
Projektes „SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen" entwickelt.
Dieses Projekt wird finanziert von der Europäischen Union, kofinanziert
vom Land Sachsen-Anhalt, dem Land Thüringen und der UNO
Flüchtlingshilfe. Umfassende Informationen zu den Schwerpunkten, Zielen,
Angeboten und Kontakten des SENSA-Projekts finden Sie auf den
Projektseiten des Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. und des
Flüchtlingsrat Thüringen e.V./
*[Kinder&Jugendliche] ***
*Aufbaufortbildung: Unbegleitet und Minderjährig als besonderer
Schutzbedarf im Asylverfahren*
09. September 2026, 09:00 - 17:00 Uhr, SENSA, Halle
Im Rahmen unseres Projekts *SENSA - Sensibilisierung zu besonderen
Schutzbedarfen von asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und
Thüringen* laden wir Sie herzlich ein, an unserer nächsten (und letzten)
Fortbildung aus unserer Reihe „Besondere Schutzbedarfe im Asylverfahren“
teilzunehmen. Das Thema sind diesmal unbegleitete Minderjährige (UM).
Inhalte sind:
* Die wichtigsten Änderungen durch die GEAS Reform
* Alterfeststellung
* das neue Screeningverfahren
* Rechtliche Vertretung: Rolle und Verantwortung der Vormunde
* Verfahrensänderung bei UM: Beschleunigte Verfahren, sichere
Herkunftsländer
* asylrechtliche Bewertung auf aktuelle Hauptherkunftsländer von UM
* Familiennachzug
Weitere Informationen und Anmeldung
<https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/2026/07/fortbildung-um-als-besonderer-sc…>
*[Allgemein] ***
*Schulung für Sprachmittelnde: Asylverfahren und besondere
Schutzbedarfe*
25.September 2026, 08:30 - 12:30 Uhr, SENSA, Online
Im Rahmen unseres Projekts SENSA – Sensibilisierung zu besonderen
Schutzbedarfen von asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und
Thüringen freuen wir uns, eine spezielle Schulung für Sprachmittelnde im
Asylverfahren anzubieten. Diese Schulung richtet sich an
Dolmetscher*innen und Sprachmittelnde, die mit besonders
schutzbedürftigen Personen, wie traumatisierten oder vulnerablen
Asylsuchenden, arbeiten. Ziel der Schulung ist es, die Teilnehmenden
umfassend für die besonderen Bedürfnisse dieser Personengruppe zu
sensibilisieren.
Inhalte der Schulung:
* *Besonderheiten schutzbedürftiger Zielgruppen:* Was macht diese
Zielgruppe besonders schutzbedürftig?
* *Trauma im Gespräch:* Wie kann sich Trauma im Gespräch zeigen?
Analyse von Praxisbeispielen.
* *Sprachliche Besonderheiten in der Kommunikation mit
schutzbedürftigen Menschen.*
* *Vertrauensbasis schaffen: *Wie kann man eine Vertrauensbasis zu
Klient*innen im Dolmetschgespräch aufbauen?
* *Empathie und professionelle Distanz:* Wie wahrt man professionelle
Distanz, ohne das Einfühlungsvermögen zu verlieren?
* *Selbstfürsorge für Sprachmittelnde*
* *Umgang mit Überforderung: *Strategien, um mit emotionaler Belastung
und Überforderung umzugehen
* *Dolmetschen bei belastenden Gesprächen:* Welche Dolmetschtechniken
helfen, sich selbst zu schützen? Hier lernen die Teilnehmenden, wie
sie durch Pausen und Abgrenzungen ihre mentale Gesundheit schützen
können
Weitere Informationen und Anmeldung
<https://www.fluechtlingsrat-thr.de/aktuelles/fortbildungen/schulung-f%C3%BC…>
Austragen
<https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…>
| Verwalte dein Abonnement
<https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists>
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des *Flüchtlingsrat Thüringen e.V.*
<https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa> sowie des
*Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V.
<https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/>* und
bietet Angebote in beiden Bundesländern an.
Impressum <https://www.sensa-projekt.de/impressum/> | Datenschutz
<https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/>
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/26
Liebe Listenleser*innen,
der heutige Newsletter hat einen großen Fokus auf das Thema besondere
Schutzbedarfe und die GEAS Reform, welche seit nunmehr über einen Monat
in Kraft ist.
Wir freuen uns sehr, in diesem Kontext auch Neuigkeiten aus dem SENSA
Projekt verkünden zu können:
Unsere Dokumentation des Fachtags "_Besondere Schutzbedarfe im
Asylverfahren und die GEAS-Reform. Identifizierung und bedarfsgerechte
Versorgung in Sachsen-Anhalt und Thüringen_" vom 22.04 ist online
verfügbar. Wir hoffen, dass sie eine gute Grundlage für die weitere
Arbeit ist.
Ebenso wollen wir gerne auf unsere neue Schulungsreihe "_Die GEAS
Reform in der Praxis - Auswirkungen auf Schutzsuchende und die
Beratungspraxis_" aufmerksam machen. Weitere Informationen finden sich
unten im Newsletter.
Herzliche Grüße,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[GEAS]
DIE GEAS REFORM IN DER PRAXIS - AUSWIRKUNGEN AUF SCHUTZSUCHENDE UND DIE
BERATUNGSPRAXIS
27.August/ 10/ 23& 30.September 2026, 09:00 - 12:00 Uhr, SENSA, Online
Seit dem 12. Juni ist die Reform des Gemeinsamen Europäische
Asylsystem (GEAS) in Kraft. Die insgesamt 11 Gesetzgebungsakte bringen
umfassende Änderungen im Asyl- und Migrationsrecht mit sich, die sich
unmittelbar auf die Beratungsarbeit auswirken.
Mit einer 4-teiligen Online-Schulungsreihe möchten wir nach den
ersten Wochen seit dem Inkrafttreten die konkreten Auswirkungen auf
Schutzsuchende und die praktischen Änderungen für die tägliche Arbeit
vor Ort in Sachsen-Anhalt und Thüringen beleuchten.
Bei jedem Termin sollen im ersten Teil Inputs von Fachexpert*innen
einen kompakten, praxisnahen Überblick vermitteln. Im zweiten Teil soll
es Zeit für Austausch zu Fragen, Fallbeispielen und Erfahrungen aus der
Beratungsarbeit geben.
Termine und Themen:
Änderungen beim Asylverfahren (27.August)
* Zugang zum Asylverfahren und Verfahrensablauf
* Überblick über spezielle Verfahren (Screening, Grenzverfahren,
beschleunigtes Verfahren)
* Asylanhörung - Neuerungen bei Ablauf und Anforderungen
* Zulässigkeitsprüfung und -anhörung
Änderungen bei der Aufnahme (10.September)
* Aufnahmegarantien - Änderungen im EU und nationalen Recht
* Berücksichtigung besonderer Schutzbedarfe
* Bewegungsfreiheit und Beschränkung der Bewegungsfreiheit
Aspekte zur Aufnahme (23.September)
* Arbeitsmarktzugang
* Leistungskürzungen
* Gesundheitsversorgung
* Schulbesuch und Sprachkurse
Screening- und Vulnerabilitätsprüfung sowie Berücksichtigung
besonderer Schutzbedarfe (30.September)
* Rechtliche Grundlagen
* Stand der Umsetzung
* Rechtsschutz
* Praxisrelevante Herausforderungen und Handlungsempfehlungen
Weitere Informationen und Anmeldung [1]
[GEAS&Behinderung]
REFORM DES GEMEINSAMEN EUROPÄISCHEN ASYLSYSTEMS (GEAS): ERSTE
ERFAHRUNGEN FÜR GEFLÜCHTETE MENSCHEN MIT BEHINDERUNG
21.Oktober 2026, 09:30 - 12:00 Uhr, Handicap International
Crossroads, Online
Mit der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)
verändern sich die Rahmenbedingungen für Schutzsuchende in Europa. Die
Veranstaltung beleuchtet erste Erfahrungen mit der Umsetzung der Reform
und diskutiert, welche Auswirkungen sie insbesondere auf geflüchtete
Menschen mit Behinderung hat. Im Fokus stehen die Anforderungen an
diskriminierungsfreie, inklusive Asylverfahren, Herausforderungen beim
Zugang zu Schutz, Unterstützung und Teilhabe sowie der Austausch über
Handlungsbedarfe und mögliche Lösungsansätze.
Weitere Informationen und Anmeldung [2]
VERÖFFENTLICHUNGEN
[GEAS&Allgemein]
FACHTAGSDOKU: BESONDERE SCHUTZBEDARFE IM ASYLVERFAHREN UND DIE
GEAS-REFORM. IDENTIFIZIERUNG UND BEDARFSGERECHTE VERSORGUNG IN
SACHSEN-ANHALT UND THÜRINGEN
Mit unserer Fachtagsdokumentation wollen wir gemeinsam zurückschauen
auf den Fachtag _"Besondere Schutzbedarfe im Asylverfahren und die
GEAS-Reform. Identifizierung und bedarfsgerechte Versorgung in
Sachsen-Anhalt und Thüringen" _am 22.04 in Erfurt. Der Fachtag fand im
Rahmen unseres Projektes SENSA - Sensibilisierung zu besonderen
Schutzbedarfen von asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und
Thüringen statt.
In drei Workshops, zwei Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und
zahlreichen Vernetzungsgesprächen haben wir und an diesem Tag intensiv
mit dem Thema besondere Schutzbedarfe im Asylverfahren beschäftigt.
Fokus war dabei die GEAS Reform, welche am 12.06 in Kraft getreten ist
und signifikante Änderungen für Asylsuchende mit sich bringt.
Die Tagungsdokumentation beinhaltet eine umfassende Zusammenfassung der
verschiedenen Programmpunkte des Fachtages sowie die Folien der
Fachvorträge und Workshops. Wir möchte damit Fach- und Hintergrundwissen
für die alltägliche Beratungspraxis und rechtskonforme Umsetzung der
GEAS-Reform, unter Berückischtigung der Positivrechte für besonders
vulnerable Personengruppen, bereit stellen. Die Fachtagsdokumentation
ist hier aufrufbar.
Was zum Zeitpunkt des Fachtags noch ein Ausblick auf die kommende
GEAS Reform war, ist nun gektende Rechtslage und bringt bereits bittere
Konsequenzen mit sich.
Mit der Tagungsdokumentation wollen wir daher an die Bundesländer
Sachsen-Anhalt und Thüringen appelieren:
* Menschenrechtliche Standards und das Recht auf Asyl müssen bestehen
bleiben
* Keine Inhaftierung, etwa im Rahmen von Sekundärmigrationszentren,
und Freiheitsbeschränkungen von Schutzsuchenden
* Positivrechte, insbesondere im Bezug auf besondere Schutzbedarfe,
müssen umfassend und ohne Kompromisse gewährt werden
* An die Identifizierung besonderer Schutzbedarfe muss lückenlos die
bedarfsgerechte Versorgung und Unterbringung anschließen
Zur Dokumenation [3]
[GEAS&Allgemein]
SCREENINGBOGEN ZUR FRÜHERKENNUNG BESONDERER SCHUTZBEDARFE BEI DER
AUFNAHME FLÜCHTENDER MENSCHEN IN DEUTSCHLAND
Veröffentlichung der Fachstelle Besondere Schutzbedarfe
Der durch die Fachstelle entwickelte Screeningbogen soll sowohl als
Grundlage für Advocacy-Arbeit zur Prüfung von Vulnerabilität als auch
zur Orientierung bei der Entwicklung eigener Screeningformate dienen.
Die Erkennung von Vulnerabilität und die Ableitung individueller
Unterstützungsbedarfe erfordert Zeit, Vertrauen und fachliche
Kompetenzen. Ein erfolgreiches (und rechtskonformes) Screening kann
daher nicht auf eine Checkliste reduziert werden. Reine Checklisten
stoßen aus verschiedenen Gründen an ihre Grenzen:
Der Screeningbogen dient als Leitfaden für ein kurzes Erstgespräch nach
der Aufnahme und soll im Sinne der EU-Aufnahmerichtlinie eine erste
Möglichkeit bieten, Vulnerabilität zu erkennen, besondere Schutzbedarfe
zu dokumentieren und notwendige Unterstützungsmaßnahmen einzuleiten.
Ziel des Gesprächs ist es festzustellen, ob Personen besondere
Unterstützung in der Unterbringung oder gesundheitlichen Versorgung
benötigen oder ob besondere Verfahrensgarantien im Asylverfahren
erforderlich sind.
Weiterlesen und Screeningsbogen [4]
Austragen [5] | Verwalte dein Abonnement [6]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [7] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [8] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [9] | Datenschutz [10]
Links:
------
[1]
https://www.fluechtlingsrat-thr.de/aktuelles/fortbildungen/die-geas-reform-…
[2]
https://www.hi-deutschland-projekte.de/crossroads/veranstaltung/geas_oktobe…
[3]
https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/wp-content/uploads/2026/07/sensa_fachtag…
[4]
https://fachstelle-schutzbedarfe.de/news/neue-veroeffentlichung-screeningbo…
[5]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[6] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[7] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[8] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[9] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[10] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/25
Liebe Listenleser*innen,
wir starten die Woche mit einem Newsletter voll mit neuen
Veranstaltungshinweisen aus unserem _SENSA _Projekt.
Im September geht unsere Dolmetschenden Schulung zu besonderen
Schutzbedarfen in eine neue Runde. Auch gibt es eine weitere
Aufbaufortbildung - dieses Mal zum Thema Unbegleitet und Minderjährig
als besonderer Schutzbedarf im Asylverfahren.
Die GEAS Reform ist seit nunmehr fast zwei Monaten in Kraft getreten
und wird uns auch in Zukunft beschäftigen - wir freuen uns daher
besonders das Save the Date zu unserer Online Schulungsreihe Die
GEAS-Reform in der Praxis - Auswirkungen auf Schutzsuchende und die
Beratungsarbeit veröffentlichen zu dürfen. Merken Sie sich die Daten
gerne bereits vor, Anmeldungen sind ab Anfang August möglich.
Herzliche Grüße,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[GEAS/besondere Schutzbedarfe]
SAVE THE DATE: DIE GEAS-REFORM IN DER PRAXIS - AUSWIRKUNGEN AUF
SCHUTZSUCHENDE UND DIE BERATUNGSPRAXIS
Online-Schulungsreihe
27.August/ 10./23./30.September 2026, 09:00 - 12:00 Uhr, SENSA, Online
Seit dem 12. Juni ist die Reform des Gemeinsamen Europäische Asylsystem
(GEAS) in Kraft. Die insgesamt 11 Gesetzgebungsakte bringen umfassende
Änderungen im Asyl- und Migrationsrecht mit sich, die sich unmittelbar
auf die Beratungsarbeit auswirken.
Mit einer 4-teiligen Online-Schulungsreihe möchten wir nach den ersten
Wochen seit dem Inkrafttreten die konkreten Auswirkungen auf
Schutzsuchende und die praktischen Änderungen für die tägliche Arbeit
vor Ort in Sachsen-Anhalt und Thüringen beleuchten.
Bei jedem Termin sollen im ersten Teil Inputs von Fachexpert*innen
einen kompakten, praxisnahen Überblick vermitteln. Im zweiten Teil soll
es Zeit für Austausch zu Fragen, Fallbeispielen und Erfahrungen aus der
Beratungsarbeit geben.
Themen sind:
* Änderungen beim Asylverfahren (27.August)
* Änderungen bei der Aufnahme (10.September)
* Aspekte zur Aufnahme (23.September)
* Screening- und Vulnerabilitätsprüfung und Berücksichtigung
besonderer Schutzbedarfe (30.September)
Die Teilnahme ist an der gesamten Fortbildungsreihe sowie an einzelnen
Modulen möglich.
Anmeldungen sind ab der ersten August Woche möglich.
Weitere Informationen [1]
[Kinder&Jugendliche]
AUFBAUFORTBILDUNG: UNBEGLEITET UND MINDERJÄHRIG ALS BESONDERER
SCHUTZBEDARF IM ASYLVERFAHREN
09. September 2026, 09:00 - 17:00 Uhr, SENSA, Halle
Im Rahmen unseres Projekts SENSA - Sensibilisierung zu besonderen
Schutzbedarfen von asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und
Thüringen laden wir Sie herzlich ein, an unserer nächsten (und letzten)
Fortbildung aus unserer Reihe „Besondere Schutzbedarfe im Asylverfahren"
teilzunehmen. Das Thema sind diesmal unbegleitete Minderjährige (UM).
Inhalte sind:
* Die wichtigsten Änderungen durch die GEAS Reform
* Alterfeststellung
* das neue Screeningverfahren
* Rechtliche Vertretung: Rolle und Verantwortung der Vormunde
* Verfahrensänderung bei UM: Beschleunigte Verfahren, sichere
Herkunftsländer
* asylrechtliche Bewertung auf aktuelle Hauptherkunftsländer von UM
* Familiennachzug
Weitere Informationen und Anmeldung [2]
[Allgemein]
SCHULUNG FÜR SPRACHMITTELNDE: ASYLVERFAHREN UND BESONDERE SCHUTZBEDARFE
25.September 2026, 08:30 - 12:30 Uhr, SENSA, Online
Im Rahmen unseres Projekts SENSA - Sensibilisierung zu besonderen
Schutzbedarfen von asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und
Thüringen freuen wir uns, eine spezielle Schulung für Sprachmittelnde im
Asylverfahren anzubieten. Diese Schulung richtet sich an
Dolmetscher*innen und Sprachmittelnde, die mit besonders
schutzbedürftigen Personen, wie traumatisierten oder vulnerablen
Asylsuchenden, arbeiten. Ziel der Schulung ist es, die Teilnehmenden
umfassend für die besonderen Bedürfnisse dieser Personengruppe zu
sensibilisieren.
Inhalte der Schulung:
* Besonderheiten schutzbedürftiger Zielgruppen: Was macht diese
Zielgruppe besonders schutzbedürftig?
* Trauma im Gespräch: Wie kann sich Trauma im Gespräch zeigen? Analyse
von Praxisbeispielen.
* Sprachliche Besonderheiten in der Kommunikation mit
schutzbedürftigen Menschen.
* Vertrauensbasis schaffen: Wie kann man eine Vertrauensbasis zu
Klient*innen im Dolmetschgespräch aufbauen?
* Empathie und professionelle Distanz: Wie wahrt man professionelle
Distanz, ohne das Einfühlungsvermögen zu verlieren?
* Selbstfürsorge für Sprachmittelnde
* Umgang mit Überforderung: Strategien, um mit emotionaler Belastung
und Überforderung umzugehen
* Dolmetschen bei belastenden Gesprächen: Welche Dolmetschtechniken
helfen, sich selbst zu schützen? Hier lernen die Teilnehmenden, wie sie
durch Pausen und Abgrenzungen ihre mentale Gesundheit schützen können
Weitere Informationen und Anmeldung [3]
Austragen [4] | Verwalte dein Abonnement [5]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [7] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [8] | Datenschutz [9]
Links:
------
[1] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/2026/07/schulung-geas-reform/
[2]
https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/2026/07/fortbildung-um-als-besonderer-sc…
[3]
https://www.fluechtlingsrat-thr.de/aktuelles/fortbildungen/schulung-f%C3%BC…
[4]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[5] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[6] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[7] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[8] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[9] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/24
Liebe Listenleser*innen,
diese Woche freuen wir uns auf zwei spannende Publikationen zum Thema
Gewaltschutz und Flucht hinweisen zu dürfen. Zudem gibt es eine neue
Publikation von Save the Children und dem Paritätischen Gesamtverband
zur Kindheit im AsylbLG. Das allamierende Resumee: Geflüchtete Kinder
werden in Deutschland massiv benachteiligt. Mehr dazu finden Sie unter
Veröffentlichungen.
Herzliche Grüße,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Gewaltschutz]
GEWALTSITUATIONEN PROFESSIONELL BEGEGNEN - DEESKALATION, INTERVENTION
UND SELBSTFÜRSORGE FÜR FACHKRÄFTE
26.August 2026, 09:00 - 13:00 Uhr, DeBUG 2.0, Online
Die Online-Schulung findet im Rahmen des Projekts „Dezentrale
Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften
für geflüchtete Menschen 2.0" (DeBUG 2.0) statt.
Gewaltsituationen im sozialen und pädagogischen Arbeitsfeld stellen
Fachkräfte vor komplexe fachliche und emotionale Herausforderungen.
Insbesondere im Kontext von Flucht und Migration erfordern Gewalt in
Paarbeziehungen sowie Kindeswohlgefährdung ein hohes Maß an
Handlungssicherheit, Sensibilität und professioneller Haltung.
Dieses Seminar vermittelt praxisnahe Kenntnisse und
Handlungskompetenzen zur Deeskalation und Intervention in akuten und
latenten Gewaltsituationen (in Paarbeziehungen). Die Teilnehmenden
lernen, Dynamiken von Gewalt in Paarbeziehungen und Gewaltsituationen
frühzeitig zu erkennen, Risiken einzuschätzen und angemessen zu
intervenieren - unter besonderer Berücksichtigung des Kinderschutzes.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der eigenen psychischen Gesundheit
im Umgang mit belastenden Situationen. Fachkräfte sind häufig mit
traumatischen Inhalten konfrontiert, die zu Sekundärtraumatisierung
führen können. Das Seminar bietet daher konkrete Strategien zur
Selbstfürsorge, zur Stabilisierung im Arbeitsalltag sowie zur
langfristigen Prävention von Überlastung.
Weitere Informationen und Anmeldung [1]
[Gewaltschutz/Kinder&Jugendliche]
HÄUSLICHE GEWALT UND KINDER ALS MITBETROFFENE IM KONTEXT VON FLUCHT UND
MIGRATION
02.September 2026, 09:00 - 13:00 Uhr, DeBUG 2.0, Online
Die Online-Schulung findet im Rahmen des Projekts „Dezentrale
Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften
für geflüchtete Menschen 2.0" (DeBUG 2.0) statt.
Häusliche Gewalt betrifft nicht nur direkt betroffene Personen,
sondern wirkt sich immer auch auf Kinder aus - selbst dann, wenn sie
„nur" Zeug*innen der Gewalt sind. Im Kontext von Flucht und Migration
verschärfen sich die Herausforderungen häufig durch unsichere
Lebensbedingungen, sprachliche Barrieren, rechtliche Abhängigkeiten und
kulturelle Unterschiede im Umgang mit Gewalt.
Dieses Seminar beleuchtet die besonderen Dynamiken häuslicher Gewalt in
Familien mit Flucht- und Migrationserfahrungen und rückt Kinder als
eigenständige Mitbetroffene in den Fokus. Neben einem Überblick über
Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen werden auch Schutzfaktoren sowie
Handlungsmöglichkeiten für Fachkräfte erarbeitet.
Weitere Informationen und Anmeldung [2]
VERÖFFENTLICHUNGEN
[Kinder/Jugendliche]
KINDHEIT IM SONDERSYSTEM. PRAXIS-EINBLICKE IN DIE SOZIALE LAGE VON
KINDERN IM ASYLBLG
Eine Publikation von Save the Children und dem Paritätischen
Gesamtverband
Das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) ist regelmäßig Teil der
politischen Debatte. Meist geht es um Kürzungen und Abschreckung, kaum
jedoch um die Situation der Leistungsbezieher*innen selbst. Besonders
selten wird auf die Lebenssituation von Kindern im AsylbLG-Bezug
eingegangen. Anhand einer Umfrage unter knapp 450 Beratungsfachkräften
haben der Paritätische Gesamtverband und Save the Children versucht,
diese Lücke zu schließen. Die zahlreichen und detaillierten
Rückmeldungen zeigen zahlreiche, teils dramatische negative Auswirkungen
des AsylbLG auf Kinder.
Die Umfrage zeigt deutlich und umfassend, wie die rund 100.000 Kinder
im Grundleistungsbezug des AsylbLG strukturell in ihrer Teilhabe
eingeschränkt werden. In diesem Sondersystem erhalten sie Leistungen,
die deutlich unterhalb des Existenzminimums liegen, wobei vulnerable
Gruppen wie Neugeborene, Kinder mit Behinderungen oder chronischen
Erkrankungen oder psychisch belastete Kinder besonders benachteiligt
werden.
Die sich daraus ergebenden Forderungen von Safe the Children und dem
Paritätischen Gesamtverband:
Die Forderungen von Save the Children und dem Paritätischen
Gesamtverband:
* Der Gesetzgeber muss Leistungskürzungen und -ausschlüsse für
Familien mit minderjährigen Kindern ausnahmslos ausschließen. Sie
bringen Kinder und Familien in existenzielle Not.
* Behörden müssen die Versorgung Neugeborener immer vorrangig
sicherstellen, auch wenn Geburtsurkunden fehlen. Ihre Mitarbeitenden
brauchen dafür Schulungen. Die Versorgung Neugeborener muss Vorrang
haben.
* Der Gesetzgeber muss prüfen, ob die statistisch ermittelten
Regelsätze im AsylbLG eine gesunde und bedarfsgerechte Ernährung von
Kindern überhaupt ermöglichen.
* Im SGB V sowie im AsylbLG sollte der Gesetzgeber dringend einen
Rechtsanspruch auf Dolmetscher verankern. Sprachbarrieren gefährden den
Erfolg jeder medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlung.
* Für Familien mit Kindern muss der Gesetzgeber Bezahlkarten
abschaffen. Sie bedeuten für Kinder Stigmatisierung, Scham und noch
größere Armut.
Zur Publikation [3]
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Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [7] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
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Links:
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[1] https://eveeno.com/220294160
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