E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2025/41
Liebe Listenleser*innen,
zum Abschluss des Jahres 2025 setzt der heutige Newsletter einen
Schwerpunkt auf das Thema besondere Schutzbedarfe im Rahmen der GEAS
Reform, welche ab Sommer 2026 auch in Deutschland Anwendung finden wird.
Wir möchten diesbezüglich auf verschiedene interessante Veranstaltungen
und Veröffentlichungen hinweisen.
In diesem Newsletter finden Sie zudem das Safe the Date für unseren
Fachtag _Besondere Schutzbedarfe im Asylsystem - Identifizierung und
bedarfsgerechte Versorgung in Sachsen-Anhalt und Thüringen_ der am
22.April 2026 in Erfurt stattfinden wird. Auch hier werden die
Auswirkungen der GEAS Reform auf besondere Schutzbedarfe im
Asylverfahren einen zentralen Stellenwert haben. Nähere Informationen
folgen Anfang 2026 - merken Sie sich das Datum gerne vor.
Wir wünschen eine spannende Lektüre und erholsame Feiertage,
das SENSA-Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[GEAS/ besondere Schutzbedarfe allgemein ]
FACHTAG GEAS: QUO VADIS EUROPÄISCHES ASYLSYSTEM?!
12. Februar 2025, Würzburg, Diözesan-Caritasverband
Im Jahr 2024 haben sich alle europäischen Staaten auf eine Reform des
Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) geeinigt. Ab 2026 werden die
bestehenden Rechtsverordnungen in nationale Gesetzgebung umgesetzt, was
weitreichende Veränderungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht mit sich
bringt.
In diesem Kontext lädt der Diözesan-Caritasverband Fachkräfte aus dem
Bereich Flucht und Migration herzlich zu einem Fachtag ein, der sich
intensiv mit der GEAS-Reform beschäftigt. Der Fachtag bietet einen
umfassenden Überblick über die geplanten Änderungen, vertieft einzelne
Aspekte der Reform und betrachtet die Auswirkungen auf die Praxis der
Sozialarbeit.
Unter anderem ist ein Fachforum zum Thema GEAS und Vulnarabilität
Inhalt des Fachtages.
Programm und Anmeldung [1]
[GEAS/Behinderung]
GEFLÜCHTETE MENSCHEN MIT BEHINDERUNG IM NEUEN ASYLSYSTEM - AUSWIRKUNGEN
DER GEAS REFORM
19.Februar 2026, 14:00 - 16:00 Uhr, Online, Handicap International
Die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) stellt einen
tiefgreifenden Einschnitt in die europäische Asylpolitik dar und hat
erhebliche Auswirkungen auf den praktischen Umgang mit geflüchteten
Menschen. Besonders betroffen sind dabei vulnerable Gruppen wie Menschen
mit Behinderungen, deren spezifische Bedarfe und Rechte im Asylverfahren
sowie in Aufnahme- und Unterbringungskontexten bislang häufig
unzureichend berücksichtigt werden.
Die Fortbildung vermittelt einen fundierten Überblick über die zentralen
Elemente der GEAS-Reform und analysiert deren konkrete Auswirkungen auf
die Arbeit mit geflüchteten Menschen mit Behinderungen.
Weiterlesen und Anmeldung [2]
[GEAS/ Kinder&Jugendliche ]
UNBEGLEITETE MINDERJÄHRIGE GEFLÜCHTETE UND GEAS 2026: EINFÜHRUNG INS
REFORMIERTE ASYL- UND AUFENTHALTSRECHT
25. Februar/ 04. März 2025, 09:30 - 12:30 Uhr, Online, Bundesforum
Vermundschaft und Pflege e.V.
Im Juni 2026 tritt das reformierte Gemeinsame Europäische Asylsystem
(GEAS) in Kraft. Dies bringt auch für den Aufenthalt und das
Asylverfahren von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten erhebliche
Veränderungen. Zudem haben sich die Einreisezahlen und Herkunftsländer
stark verändert und sind die Anerkennungsquoten massiv zurückgegangen.
Unter Berücksichtigung der aktuellen Hauptherkunftsländer von jungen
Geflüchteten werden Ihnen die Grundlagen des Asylverfahrens beim
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erläutert. Wie ist der Ablauf
eines Asylverfahrens? Was bedeutet Flüchtlingsanerkennung, subsidiärer
Schutz und was ist ein nationales Abschiebungsverbot? Was hat sich durch
GEAS verändert? Welche Auswirkungen hat dies auch auf die
vormundschaftliche Vertretung?
Ferner wird der Blick auf alternative Möglichkeiten der
Aufenthaltssicherung nach dem Aufenthaltsgesetz gelenkt, insbesondere
die humanitären Bleiberechte für gut integrierte junge Geflüchtete (§
25a AufenthG), die Aufenthaltserlaubnis zur Ausbildung und die
Ausbildungsduldung. Auch auf die rechtlichen Voraussetzungen des
Familiennachzugs wird eingegangen. Die Rolle und Aufgabe von
Vormund:innen wird erläutert, wobei einzelne Fallkonstellationen in
Gruppenarbeit besprochen werden. Außerdem gibt es Raum für Fragen und
Beispielfälle aus der Praxis!
Die Fortbildung richtet sich schwerpunktmäßig an haupt- und
ehrenamtliche Vormund:innen von unbegleiteten minderjährigen
Geflüchteten, aber auch alle anderen Fachkräfte und Interessierte die
mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung tätig sind, sind
willkommen. Kenntnisse der Grundbegriffe des Aufenthalts- und
Asylrechts, wie "Duldung", "Aufenthaltsgestattung",
"Aufenthaltserlaubnis" sind von Vorteil, aber nicht Voraussetzung für
die Teilnahme.
Weitere Informationen und Anmeldung [3]
[Besondere Schutzbedarfe allgemein ]
SAVE THE DATE: FACHTAG BESONDERE SCHUTZBEDARFE IM ASYLSYSTEM -
IDENTIFIZIERUNG UND BEDARFSGERECHTE VERSORGUNG IN SACHSEN-ANHALT UND
THÜRINGEN
22.April 2026, 09:30 - 17:00 Uhr, Erfurt
Das Projekt SENSA vom Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt und Thüringen
organisiert am 22.04.2026 den Fachtag „Besondere Schutzbedarfe im
Asylverfahren - Identifizierung und bedarfsgerechte Versorgung" in
Erfurt. Der Fachtag richtet sich an Akteur:innen aus der sozialen Arbeit
mit geflüchteten Menschen und Fachberatungen, psychosozialen
Organisationen, Migrationsrechtsanwält:innen sowie Politik und
Verwaltung, die sich mit der Aufnahme besonders schutzbedürftiger
geflüchteter Menschen befassen. Zielgruppe sind vorrangig Akteur:innen
aus Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Zentrale Inhalte des Fachtages sind Inputs, Workshops und eine
Podiumsdiskussion zur Thematik der Identifizierung sowie
bedarfsgerechten Versorgung von Geflüchteten mit besonderen
Schutzbedarfen im Asylverfahren. Die Neuregelungen durch GEAS werden uns
ebenso beschäftigen, wie der konkrete Austausch, was bewährte Praktiken
sind, wo Herausforderungen liegen und was innovative Lösungsansätze sein
können.
Besondere Schutzbedarfe im Asylverfahren umfassen laut der im Zuge der
GEAS-Reform neu aufgelegten EU-Aufnahmerichtlinie (2024/1346) Artikel 24
u.a. (unbegleitete) Minderjährige, Personen mit Behinderung, ältere
Menschen, Schwangere, queere Geflüchtete, Opfer von Menschenhandel oder
Menschen mit schweren psychischen oder körperlichen Erkrankungen. Laut
Aufnahmerichtlinie und Asylverfahrensverordnung kommen diesen
Personengruppen im Zuge des Asylverfahrens, sowie betreffend der
Unterbringung und bedarfsgerechten Versorgung besondere Rechte zu.
Programm und Anmeldeoptionen zum Fachtag folgen Anfang 2026.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich den Termin schon einmal vormerken
und in Ihrem Umfeld darauf aufmerksam machen würden.
VERÖFFENTLICHUNGEN
[GEAS/Kinder&Jugendliche]
GEAS - DIE FOLGEN FÜR KINDER
Das GEAS-Anpassungsfolgegesetz zur Umsetzung der EU-Asylreform, Anfang
September im Bundeskabinett [4] beschlossen, stellt einen tiefgreifenden
Einschnitt mit weitreichenden Folgen für Kinder und Jugendliche dar, die
einen erheblichen Teil der Schutzsuchenden ausmachen. Fokus Sozialrecht
hat zu den Folgen der GEAS Reform auf Kinder und Jugendliche eine kurze
Übersicht erstellt sowie Stellungnahmen gesammelt.
Zum Artikel [5]
Austragen [6] | Verwalte dein Abonnement [7]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [8] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [9] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [10] | Datenschutz [11]
Links:
------
[1]
https://www.caritas-wuerzburg.de/aktuelles/termine/detail/fachtag-geas-quo-…
[2]
https://www.hi-deutschland-projekte.de/crossroads/veranstaltung/gefluechtet…
[3]
https://vormundschaft.net/fachveranstaltung/unbegleitete-minderjaehrige-gef…
[4]
https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/bundeskanzleramt/mig…
[5] https://www.fokus-sozialrecht.de/geas-die-folgen-fur-kinder
[6]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[7] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[8] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[9] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[10] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[11] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2025/40
Liebe Listenleser*innen,
zum Ende der Woche wollten wir gerne auf verschiedene spannende und
nützliche Veröffentlichungen für die Praxis hinweisen. Im heutigen
Newsletter finden Sie zwei Broschüren aus dem Bereich Genderspezifische
Verfolgung sowie eine interessante Stellungsnahme des Deutschen Insituts
für Menschenrecht bezüglich der Berücksichtigung besonderer
Schutzbedarfe bei der Umsetzung der GEAS-Reform.
Sollten Sie in ihren Netzwerken interessante Veranstaltungen oder
Veröffentlichungen aus dem Bereich besondere Schutzbedarfe haben, freuen
wir uns immer über einen Hinweis. Wir verbreiten diese gerne über den
Verteiler.
Wir wünschen einen guten Start ins Wochenende,
das SENSA-Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERÖFFENTLICHUNGEN
[Genderspezifische Verfolgung]
ASYLFOLGEANTRÄGE VON FRAUEN UND MÄDCHEN AUS AFGHANISTAN
Die Abteilung FiAM Flucht, interkulturelle Arbeit, Migration der
Diakonie Hessen hat eine neue Handreichung "Asylfolgeanträge von Frauen
und Mädchen aus Afghanistan - Hinweise für die Beratungspraxis"
herausgegeben, die von Maria Bethke, Lina Hüffelmann, Amall Breijawi
(Diakonie Hessen) sowie Lea Rosenberg (Parität Hessen) verfasst worden
ist.
Die Arbeitshilfe erklärt, wie Beratungsstellen afghanische Frauen und
Mädchen gezielt bei Folgeanträgen unterstützen können. Sie enthält
Erläuterungen zu Asylfolgeanträgen afghanischer Frauen und Mädchen, die
mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 3 AufenthG oder einer
Duldung in Deutschland leben: Was ist ein Asylfolgeantrag, für wen kommt
er in Frage, kann er auch negative Folgen haben? Welche formalen und
inhaltlichen Voraussetzungen muss er erfüllen? Wo und wie ist der Antrag
zu stellen, gibt es eine Wohnpflicht in der Erstaufnahme, gibt es eine
Anhörung zu den neuen Asylgründen? Was passiert nach dem Bescheid,
können Angehörige den Flüchtlingsstatus von der Frau oder dem Mädchen
ableiten?
Weitere Infos und Arbeitshilfe [1]
[GEAS]
UMSETZUNG DER GEAS-REFORM: VULNERABILITÄTEN ERKENNEN UND
BERÜCKSICHTIGEN. STELLUNGNAHME DES DEUTSCHEN INSTITUT FÜR MENSCHENRECHTE
Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat anlässlich der 224.
Sitzung der Innenministerkonferenz vom 03.12 bis 05.12.2025 eine
Stellungnahme zur Umsetzung der GEAS-Reform im Bezug auf die Erkennung
und Berücksichtigung von Vulnerabilitäten herausgegeben.
Bis zum Sommer 2026 muss Deutschland sein Asylsystem an die
EU-Asylreform (GEAS) angepasst haben. Das Institut mahnt
menschenrechtliche Vorgaben, etwa aus der UN-BRK bei der GEAS-Reform
streng einzuhalten. Es spricht sich für einheitliche und mehrstufige
Verfahren zur Erkennung der besonderen Schutzbedürftigkeit von
Asylsuchenden, etwa Kindern, Schwangeren oder Menschen mit Behinderungen
aus. Die dabei vorgenommenen Bedarfsermittlungen sollte in eine
bedarfsgerechte Unterbringung und Unterstützung der Menschen münden.
Zur Stellungnahme [2]
[Genderspezifische Verfolgung]
BROSCHÜRE FGM/C DES FACHZENTRUM INTEGRATION MIGRATION
Das Fachzentrum Integration Migration hat eine Broschüre zum Thema FGM
(Female Genital Mutilation) herausgegeben. FGM ist eine weltweit
verbreitete Praxis welche die teilweise oder vollständige Entfernung
oder Verletzung der weiblichen äußeren Genitalien bezeichnet. Laut der
WHO sind weltweit etwa 200 Millionen Menschen von der Paxis betroffen.
Zur Broschüre [3]
Austragen [4] | Verwalte dein Abonnement [5]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [7] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [8] | Datenschutz [9]
Links:
------
[1] https://menschen-wie-wir.ekhn.de/themen/info-service/fiam-info.html
[2]
https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/umsetzung-…
[3]
https://fachstelle-schutzbedarfe.de/wp-content/uploads/FMI-female-genital-m…
[4]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[5] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[6] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[7] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[8] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[9] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2025/39
Liebe Listenleser*innen,
auch diese Woche haben wir wieder spannende Lektüren und
Veranstaltungen für Sie.
Ganz besonders freuen wir uns, auf die Veröffentlichung des dritten
Factsheets zu "Menschen mit Behinderung" im Asylverfahren hinweisen zu
können. Die im SENSA-Projekt entstandenen mehrsprachigen Factsheets
geben einen Überblick zu einzelnen besonderen Schutzbedarfen mit
Hinweisen für das Asylverfahren und eine bedarfsgerechte Unterstützung
Wir wünschen eine spannende Lektüre,
das SENSA-Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Psyche]
SUIZIDALITÄT UND SUIZIDPRÄVENTION VON BEWOHNER*INNEN DER UNTERKÜNFTE FÜR
GEFLÜCHTETE MENSCHEN
12. Dezember 2025, 10:00 - 13:00 Uhr, Online, DRK Schleswig-Holstein
Das Seminar möchte Mitarbeitende in Unterkünften für geflüchtete
Menschen ein grundlegendes und praxisorientiertes Wissen über
Suizidalität und Suizidprävention vermitteln. Dabei werden unter anderem
folgende Fragen behandelt:
* Was wird unter Suizidalität verstanden?
* Wie kann ich angemessend darauf reagieren? Und wie sieht eine
angemessene Suizidprävention aus?
Ziel ist es, die Handlungskompetenz der Teilnehmenden zu stärken, sie
in ihrer Rolle als Ansprechpersonen für Betroffene zu unterstützen und
damit zu einer sensibleren und sichereren Begleitung geflüchteter
Menschen beizutragen.
Weiterlesen und Anmeldung [1]
[Kinder/Jugendliche]
ONLINE-WERKSTATTGESPRÄCH. KINDER UND JUGENDLICHE IN
GEMEINSCHAFTSUNTERKÜNFTEN: SCHUTZ, BETEILIGUNG UND BILDUNG STÄRKEN
09.Dezember 2025, 09:00 - 12:00 Uhr, Online, Servicestelle Gewaltschutz
Das Online-Werkstattgespräch findet im Zuge der Begleitung
Bundesinitiative "Schutz von geflüchteten Menschen in
Flüchtlingsunterkünften" statt.
Geflüchtete Kinder und Jugendliche in Gemeinschaftsunterkünften und
Erstaufnahmeeinrichtungen stehen vor vielfältigen Herausforderungen.
Dabei ist es besonders wichtig, ihre Rechte nach der
UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) zu achten und umzusetzen - dazu
gehören Schutz, Bildung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen.
Zentrale Rechte von Kinder sind laut UN-KRK das Recht auf Schutzm das
Recht auf Beteiligung und das Recht auf Bildung.
Wie können diese Rechte erfasst und in Geflüchtetenunterkünften
umgesetzt werden? Wie können der Schutz, die Beteiligung und der Zugang
zu Bildung für geflüchtete Kinder und Jugendliche verbessert werden?
Diesen Leitfragen widmet sich das diesjährige Online-Werkgespräch, in
dem in drei Impulsen Praxisbeispiele, konkrete Hilfsmittel sowie
Forschungsergebnisse vorgestellt und miteinander verbunden werden.
Weiterlesen und Anmeldung [2]
VERÖFFENTLICHUNGEN
[Behinderung]
FACTSHEET "MENSCHEN MIT BEHINDERUNG"
Im Rahmen des SENSA _Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen
von asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen _wurde das
dritte Factsheet zum Thema Menschen mit Behinderung im Asylverfahren
veröffentlicht.
Die im SENSA-Projekt entstandenen mehrsprachigen Factsheets geben
einen Überblick zu einzelnen besonderen Schutzbedarfen mit Hinweisen für
das Asylverfahren und eine bedarfsgerechte Unterstützung.
Die Factsheets sind in deutsch, englisch, arabisch, französisch,
persisch und russisch sowohl Online abrufbar als auch als Printversion
bestellbar.
Zu den Factsheets [3]
[Kinder/Jugendliche]
BERICHT "ANGEKOMMEN, ABER NICHT SICHER?"
Geflüchtete Kinder und Jugendliche erleben zunehmend schwere Gewalt
vor, während und auch nach der Flucht - von Pushbacks und sexualisierter
Gewalt bis zu eingeschränktem Zugang zu Bildung, Gesundheit und zu
sicheren Unterkünften. Die Reformen der Europäischen Asylpolitik (GEAS)
verschärfen die Situation des (un)sicheren Ankommens.
Der Bericht von Terre des Hommes und in Kooperation mit der
Bundesarbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und
Folteropfer (BAfF e.V) dokumentiert die Folgen der Gewalt gegen Kinder
auf der Flucht für ihre psychische Gesundheit, ihre Rechte und Teilhabe
in Deutschland. Der Bericht gibt praxisnahe Handlungsempfehlungen,
insbesondere für pädagogische und soziale Fachkräfte, und liefert
wertvolles Hintergrundwissen, um gemeinsam zu mehr Sicherheit, Schutz
und Teilhabe für geflüchtete Kinder beitragen zu können.
Zur Veröffentlichung [4]
[Allgemein]
DATENSCHUTZ BEI DER ARBEIT MIT BESONDERS SCHUTZBEDÜRFTIGEN GEFLÜCHTETEN.
HANDREICHUNG FÜR DIE BERATUNG
Der Schutz personenbezogener Daten und die Einhaltung von
Datenschutzregeln spielt in der Arbeit mit geflüchteten Menschen eine
zentrale Rolle - gerade dann, wenn es um besonders schutzbedürftige
Personen geht. Menschen, die vor Verfolgung fliehen, brauchen die
unbedingte Sicherheit, dass bei der Aufnahme und Beratung die
persönlichkeitsschützenden Regeln des Rechtsstaates eingehalten werden.
Gerade in der Arbeit mit vulnerablen Personen, die nach Deutschland
geflüchtet sind, muss der Datenschutz als menschenrechtsschützende Norm
sicher eingehalten werden. Gleichzeitig besteht beim Umgang mit
personenbezogenen Daten von Geflüchteten oft große Verunsicherung beim
Hilfenetzwerk und viele Fachkräfte und Arbeitgeber*innen sind im Alltag
jedoch mit Unsicherheiten konfrontiert. Die Handreichung gibt einen
Überblick zu den wichtigsten datenschutzrechtlichen Anforderungen und
zeigt anhand konkreter Beispiele, wie Fachkräfte und Organisationen
verantwortungsvoll mit sensiblen Informationen umgehen können. Die
Handreichung zum Datenschutz bei der Arbeit mit besonders
schutzbedürftigen Geflüchteten ist eine gemeinsame Veröffentlichung des
Netzwerks Datenschutzexpertise mit der BAfF e.V.
Zur Stellungnahme [5]
Austragen [6] | Verwalte dein Abonnement [7]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [8] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [9] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [10] | Datenschutz [11]
Links:
------
[1] https://eveeno.com/268522124
[2]
https://www.gewaltschutz-gu.de/veranstaltungen/online-werkstattgespraech-20…
[3]
https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/besondere-schutzbedarfe/factsheets/
[4] https://www.tdh.de/angekommen-aber-nicht-sicher
[5]
https://fachstelle-schutzbedarfe.de/publication/baff-netzwerk-datenschutzex…
[6]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[7] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[8] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[9] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[10] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[11] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/