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E-Mail-Informationsservice: 2026/30
der Herbst hat langsam aber sicher begonnen und damit auch die Fachtags-Saison. Den Anfang machen Fachtagungen zum Thema Trauma und Flucht, Gewaltschutz und Behinderung.
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*** ALLGEMEIN ***
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VERANSTALTUNGEN
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Fachtagung: Traumatisierte Menschen im Kontext von Krieg, Flucht und Migration - Psychosoziale, psychatrische und psychotherapeutische Versorgung
25.09.2026 | 09:30 - 15:00 Uhr | PSZ und Brücke Schleswig-Holstein gGmbH | Kiel
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Menschen mit Flucht- und Kriegserfahrungen stehen häufig vor erheblichen psychischen Belastungen und traumatischen Erlebnissen. Eine bedarfsgerechte Versorgung kann durch die enge Zusammenarbeit verschiedener Professionen und Institutionen gelingen. Die Fachtagung bietet Raum für fachlichen Austausch, praktische Erfahrungen und die gemeinsame Entwicklung von Perspektiven für eine bessere psychosoziale, psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung traumatisierter Menschen.
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Die Fachtagung richtet sich an Fachkräfte aus den Bereichen Psychotherapie, Psychiatrie, Psychologie, Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Beratung, Gesundheitswesen, Jugendhilfe, Integrationsarbeit sowie an alle Interessierten, die mit traumatisierten Menschen im Kontext von Flucht und Migration arbeiten.
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Fachtagung: Gewaltschutz unter Druck? Praxisrealitäten und Handlungsmöglichkeiten im Spanngungsfeld zwischen Verantwortung und Veränderung
29.10.2026 | 09:00 - 16:30 Uhr | DeBUG 2.0 | Leipzig
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| Unterkünfte für geflüchtete Menschen stehen weiterhin vor erheblichen strukturellen Herausforderungen. Komplexe Bedarfslagen, personelle Engpässe sowie rechtliche und politische Veränderungen – unter anderem im Kontext der GEAS-Reform – verändern Rahmenbedingungen und Handlungsräume spürbar. Gleichzeitig bleibt der Anspruch bestehen, wirksame Gewaltschutzstrukturen zu sichern und weiterzuentwickeln. Der Fachtag nimmt dieses Spannungsfeld bewusst in den Blick. |
Es wird der Frage nachgegangen, wie sich aktuelle Entwicklungen konkret auf Gewaltschutzstrukturen auswirken, wo Einrichtungen unter Druck geraten und welche Handlungsmöglichkeiten unter realistischen Bedingungen bestehen. Ziel ist keine Dramatisierung, sondern eine sachliche Analyse, die Praxisrealitäten ernst nimmt und strukturelle Verantwortung differenziert betrachtet. |
Gerade in Phasen struktureller Veränderung ist fachlicher Austausch besonders wichtig. Gewaltschutz ist keine individuelle Aufgabe einzelner Einrichtungen, sondern eine gemeinsame strukturelle Verant wortung auf verschiedenen Ebenen. Der Fachtag bietet einen Raum, um Herausforderungen offen zu benennen, voneinander zu lernen und gemeinsam tragfähige Perspektiven zu entwickeln.
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Fachpolitische Jahreskonferenz: Nicht verhandelbar. Die Rechte geflüchteter Menschen mit Behinderung durchsetzen
04.11.2026 | 10:00 - 17:00 Uhr | Handicap International, Projekt Crossroads | Berlin
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Die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für geflüchtete Menschen verändern sich derzeit tiefgreifend. Mit den Änderungen im reformierten Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS), der weitreichenden Verschärfung der europäischen Rückführungspolitik, dem zunehmenden Einsatz von KI in der Migrationsverwaltung sowie dem anhaltenden Druck auf soziale Unterstützungssysteme entstehen neue Fragen für die Praxis.
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Dabei ist klar: Die Rechte geflüchteter Menschen sind nicht verhandelbar – auch dann nicht, wenn sich die politischen Rahmenbedingungen verändern. Das gilt in besonderer Weise für geflüchtete Menschen mit Behinderungen. Sie haben Anspruch auf Diskriminierungsschutz, Teilhabe und Autonomie, auch im Asyl- und Aufnahmesystem. Einen zentralen rechtlichen Rahmen hierfür bildet die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK).
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| Das Spannungsverhältnis zwischen verbindlichen menschenrechtlichen Verpflichtungen und aktuellen rechtspolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen wollen wir in diesem Jahr in den Mittelpunkt stellen und der Frage nachgehen: |
Wie können die Rechte geflüchteter Menschen mit Behinderungen auch unter veränderten Rahmenbedingungen wirksam geschützt und durchgesetzt werden?
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