E-Mail-Informationsservice: 2025/25
die Umsetzung der GEAS Reform, welche ab Sommer 2026 in Anwendung sein wird, schreitet voran. Auf Bundesebene gibt es nun neue Referentenentwürfe (GEAS-Anpassunggesetz und GEAS-Anpassungsfolgegesetz) . Die Referentenentwürfe nutzen dabei bestehende menschenrechtliche Spielräume nicht aus. Verschiedene zivilgesellschaftliche Organisationen haben hierzu Stellungsnahmen verfasst, welche wir im heutigen Newsletter gesammelt haben.
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*** ALLGEMEIN ***
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VERANSTALTUNGEN
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Traumatische Erfahrungen von minderjährigen Geflüchteten
29.07.2025 | 10.00 - 13.00 Uhr | Online
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Geflüchtete Kinder und Jugendliche bringen oft schwere Erfahrungen mit: Gewalt, Verlust, Flucht. Viele leiden unter psychischer Belastung oder Traumafolgen. Der Workshop von AMBA und EXIL gibt einen praxisnahen Einblick in die Situation traumatisierter minderjähriger Geflüchteter. Inhalte sind: |
- Fluchtursachen und mögliche Auslöser für Traumata
- Erkennen psychischer Belastungen
- grundlegende Möglichkeiten der psychosozialen Begleitung und Therapie
- besondere Schutzbedarfe und Rechte im Asylverfahren (Unterbringung, Sozialleistungen und Bildung)
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Beratung und Betreuung nach Folter: Praktische Ansätze für Fachkräfte
31.07.2025 | 09.00 - 12.00 Uhr | Online
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Die Online-Fortbildung der DeBUG 2.0 Kontaktstelle Nord-West richtet sich vor allem an Kolleg*innen im Beratungs- und Betreuungskontext wie z.B. Mitarbeitende des Sozialdienstes, der Verfahrensberatung, der psychosozialen Erstberatung und der Sanitätsstationen. Es werden folgende Inhalte vermittelt: |
- Einführung zum Thema Folter
- Symptomatik verschiedener Traumafolgestörungen
- Förderung der frühzeitigen Erkennung betroffener Personen
- Möglichkeiten zur Dokumentation von Folterfolgen im Sinne des Istanbul-Protokolls
- Überblick qualifiziert Weiterbildungs- und Rehabilitationsangebote
- praktische Tipps für Beratungssituationen einschließlich Umgang mit Krisen und Selbstfürsorge
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VERÖFFENTLICHUNGEN
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[GEAS und besondere Schutzbedarfe] |
Gutachten zu Kinderrechten im GEAS
Der Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht (BuMF) e.V. hat zwei zentrale Beiträge zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) veröffentlicht:
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1) Gutachten: „Kinderrechtliche Aspekte der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“ : Gemeinsam mit acht weiteren Organisationen hat der BuMF ein Gutachten beauftragt, das die GEAS-Reform aus kinderrechtlicher Perspektive analysiert. Die Autoren, Prof. Dr. Constantin Hruschka und Robert Nestler, beleuchten darin insbesondere, wie sich die geplanten Änderungen auf geflüchtete Kinder und Jugendliche auswirken und wo sie mit bestehenden menschen- und kinderrechtlichen Verpflichtungen kollidieren. |
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[GEAS und besondere Schutzbedarfe] |
Stellungsnahmen zur Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems in Deutschland
Verschiedene zivilgesellschaftliche Organisationen haben, im Zuge der neuen Referentenentwürfe "GEAS-Anpassungsfolgegesetz" und "GEAS-Anpassungsgesetz" |
- unter Einbeziehung besonderer Schutzbedarfe - Stellungsnahmen zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems verfasst. |
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