SENSA Logo
 

E-Mail-Informationsservice: 2026/25



Liebe Listenleser*innen,

wir starten die Woche mit einem Newsletter voll mit neuen Veranstaltungshinweisen aus unserem SENSA Projekt.

Im September geht unsere Dolmetschenden Schulung zu besonderen Schutzbedarfen in eine neue Runde. Auch gibt es eine weitere Aufbaufortbildung - dieses Mal zum Thema Unbegleitet und Minderjährig als besonderer Schutzbedarf im Asylverfahren.

Die GEAS Reform ist seit nunmehr fast zwei Monaten in Kraft getreten und wird uns auch in Zukunft beschäftigen - wir freuen uns daher besonders das Save the Date zu unserer Online Schulungsreihe Die GEAS-Reform in der Praxis – Auswirkungen auf Schutzsuchende und die Beratungsarbeit veröffentlichen zu dürfen. Merken Sie sich die Daten gerne bereits vor, Anmeldungen sind ab Anfang August möglich.

Herzliche Grüße,

Das SENSA Team

*** ALLGEMEIN ***
  • VERANSTALTUNGEN



 
 

*** ALLGEMEIN ***

 

VERANSTALTUNGEN

[GEAS/besondere Schutzbedarfe]

SAVE the Date: Die GEAS-Reform in der Praxis - Auswirkungen auf Schutzsuchende und die Beratungspraxis

Online-Schulungsreihe
27.August/ 10./23./30.September 2026, 09:00 - 12:00 Uhr, SENSA, Online

Seit dem 12. Juni ist die Reform des Gemeinsamen Europäische Asylsystem (GEAS) in Kraft. Die insgesamt 11 Gesetzgebungsakte bringen umfassende Änderungen im Asyl- und Migrationsrecht mit sich, die sich unmittelbar auf die Beratungsarbeit auswirken.

Mit einer 4-teiligen Online-Schulungsreihe möchten wir nach den ersten Wochen seit dem Inkrafttreten die konkreten Auswirkungen auf Schutzsuchende und die praktischen Änderungen für die tägliche Arbeit vor Ort in Sachsen-Anhalt und Thüringen beleuchten.

Bei jedem Termin sollen im ersten Teil Inputs von Fachexpert*innen einen kompakten, praxisnahen Überblick vermitteln. Im zweiten Teil soll es Zeit für Austausch zu Fragen, Fallbeispielen und Erfahrungen aus der Beratungsarbeit geben.

Themen sind:

  1. Änderungen beim Asylverfahren (27.August)
  2. Änderungen bei der Aufnahme (10.September)
  3. Aspekte zur Aufnahme (23.September)
  4. Screening- und Vulnerabilitätsprüfung und Berücksichtigung besonderer Schutzbedarfe (30.September)
Die Teilnahme ist an der gesamten Fortbildungsreihe sowie an einzelnen Modulen möglich.

Anmeldungen sind ab der ersten August Woche möglich.

Weitere Informationen

[Kinder&Jugendliche]

Aufbaufortbildung: Unbegleitet und Minderjährig als besonderer Schutzbedarf im Asylverfahren

09. September 2026, 09:00 - 17:00 Uhr, SENSA, Halle

Im Rahmen unseres Projekts SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen laden wir Sie herzlich ein, an unserer nächsten (und letzten) Fortbildung aus unserer Reihe „Besondere Schutzbedarfe im Asylverfahren“ teilzunehmen. Das Thema sind diesmal unbegleitete Minderjährige (UM).
Inhalte sind:
  • Die wichtigsten Änderungen durch die GEAS Reform
  • Alterfeststellung
  • das neue Screeningverfahren
  • Rechtliche Vertretung: Rolle und Verantwortung der Vormunde
  • Verfahrensänderung bei UM: Beschleunigte Verfahren, sichere Herkunftsländer
  • asylrechtliche Bewertung auf aktuelle Hauptherkunftsländer von UM
  • Familiennachzug
Weitere Informationen und Anmeldung

[Allgemein]

Schulung für Sprachmittelnde: Asylverfahren und besondere Schutzbedarfe

25.September 2026, 08:30 - 12:30 Uhr, SENSA, Online

Im Rahmen unseres Projekts SENSA – Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen freuen wir uns, eine spezielle Schulung für Sprachmittelnde im Asylverfahren anzubieten. Diese Schulung richtet sich an Dolmetscher*innen und Sprachmittelnde, die mit besonders schutzbedürftigen Personen, wie traumatisierten oder vulnerablen Asylsuchenden, arbeiten. Ziel der Schulung ist es, die Teilnehmenden umfassend für die besonderen Bedürfnisse dieser Personengruppe zu sensibilisieren.
Inhalte der Schulung:
  • Besonderheiten schutzbedürftiger Zielgruppen: Was macht diese Zielgruppe besonders schutzbedürftig?
  • Trauma im Gespräch: Wie kann sich Trauma im Gespräch zeigen? Analyse von Praxisbeispielen.
  • Sprachliche Besonderheiten in der Kommunikation mit schutzbedürftigen Menschen.
  • Vertrauensbasis schaffen: Wie kann man eine Vertrauensbasis zu Klient*innen im Dolmetschgespräch aufbauen?
  • Empathie und professionelle Distanz: Wie wahrt man professionelle Distanz, ohne das Einfühlungsvermögen zu verlieren?
  • Selbstfürsorge für Sprachmittelnde
  • Umgang mit Überforderung: Strategien, um mit emotionaler Belastung und Überforderung umzugehen
  • Dolmetschen bei belastenden Gesprächen: Welche Dolmetschtechniken helfen, sich selbst zu schützen? Hier lernen die Teilnehmenden, wie sie durch Pausen und Abgrenzungen ihre mentale Gesundheit schützen können
Weitere Informationen und Anmeldung